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Bundesbank: Digitaler Euro könnte in Wero-Wallet integriert werden
von Carsten Knobloch
26. Aug. 2026 |
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Die Deutsche Bundesbank plädiert laut Handelsblatt für eine enge Verzahnung des geplanten digitalen Euro mit der europäischen Bezahlplattform Wero. Bundesbank-Vorstand Lutz Lienenkämper möchte den digitalen Euro direkt als Funktion in das Wero-Wallet einbinden, um parallele Insellösungen zu vermeiden und die europäische Unabhängigkeit im digitalen Zahlungsverkehr zu stärken.
Wero, getragen von der European Payments Initiative (EPI), zählt in Deutschland, Frankreich und Belgien aktuell rund 57 Millionen registrierte Nutzer und soll künftig auch in Österreich, den Niederlanden und Luxemburg starten. Neben Geldüberweisungen zwischen Privatpersonen lässt sich der Dienst zunehmend auch im Online-Handel einsetzen, um US-Konzernen wie PayPal, Mastercard, Visa oder Apple und Google Konkurrenz zu machen.
Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) für das Jahr 2029 angepeilte digitale Euro soll als gesetzliches Zentralbankgeld im Netz fungieren. Lienenkämper betonte, dass der digitale Euro weder Bargeld noch bestehende private Zahlungssysteme verdrängen, sondern als sichere, europäische Ergänzung dienen soll.
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