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Suzuki Across: Plug-in-Hybrid mit 129 km Reichweite
Suzuki bringt die nächste Generation des Across in den Handel. Die Frage bleibt, warum eigentlich, auch wenn das SUV technisch verbessert wurde.
Der Suzuki Across war in Deutschland bislang nur wenig gefragt. Technisch tritt die neue Generation deutlich verbessert an.
Nicht jeder Hersteller hätte angesichts der nackten Zulassungszahlen auf dem deutschen Markt hierzulande einen weiteren Anlauf unternommen. Zwischen Herbst 2020 und Ende 2025 wurden in Deutschland keine 1500 Suzuki Across erstmals zugelassen. Im Oktober geht die nächste Generation an den Start, die konzeptionell nichts anders macht. Suzuki übernimmt nahezu alles vom Toyota RAV4. Abweichungen gibt es nur in wenigen Details.
Der Across ist ein SUV mit 4,6 m Länge und 2,69 m Radstand. Damit ist er ähnlich dimensioniert wie Ford Kuga oder VW ID.4. Je nach Stellung der Rücksitze fasst der Kofferraum laut Datenblatt zwischen 446 und 672 Liter. Um die Kosten unten zu halten, ist die Auswahl denkbar gering: Es gibt vier Lackierungen – und das war es dann auch schon. Ein paar Dinge kann der Händler als Zubehör noch nachrüsten, doch Ausstattung und Antrieb sind stets identisch.
Die Liste der Serienausstattung umfasst unter anderem Head-up-Display, elektrisch verstellbare und belüftete Sitze, einen adaptiven Tempomat, der auch Daten des Navigationssystems nutzt, Kameras rundum und beleuchtete Schminkspiegel in den Sonnenblenden vorn. Der Listenpreis liegt bei 55.490 Euro, für eine der drei Metallic-Lackierungen kommen gegebenenfalls noch 990 Euro hinzu.
Auch den Plug-in-Hybrid übernimmt Suzuki von Toyota, was durchaus eine schlaue Idee ist. Der leistungsverzweigte Hybrid kombiniert an der Vorderachse einen E-Motor mit 150 kW und einen Verbrenner mit 105 kW. Hinzu kommt noch ein E-Motor an der Hinterachse, der bis zu 40 kW beisteuern kann. Die Systemleistung liegt bei 227 kW, was für temperamentvolle Fahrleistungen mehr als nur ausreichen sollte. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h begrenzt.
Toyota beweist seit Jahrzehnten, dass dieses Konzept in der Praxis zu tatsächlich vergleichsweise geringen Spritverbräuchen führt. Im WLTP verspricht Suzuki für den Across bei entladener Batterie, die im Plug-in-Hybrid ja nie tatsächlich komplett „leer“ ist, einen Benzinverbrauch von 5,4 Litern. Im rein elektrischen Betrieb soll der Verbrauch im Zyklus bei 16,3 kWh liegen. Die elektrische Reichweite im WLTP beziffert Suzuki mit 129 km.
Die 22,7-kWh-Batterie kann an Wechselstrom dreiphasig mit bis zu 11 kW geladen werden, an Gleichstrom mit 50 kW. Das ist gegenüber dem bisherigen Modell ein erheblicher Fortschritt. Dort ließ sich die Batterie nur einphasig mit maximal 6,6 kW laden, von denen sich in Deutschland durch die Begrenzung der Schieflast in der Regel nur maximal 4,6 kW nutzen lassen. Eine Angabe zur Ladezeit macht Suzuki nicht.
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