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Road Kings gab mir einen Trucker-Führerschein, obwohl ich nie zuvor hinter einem Lenkrad saß
In der neuen Simulation von Saber Interactive trotzt ihr mit eurem Truck schweren Naturkatastrophen. Wir haben den Überlebenskampf auf dem Asphalt angespielt.
Ich durfte Road Kings anspielen, den neuen Truck-Simulator von Saber Interactive und Focus Entertainment. Dabei möchte das Spiel nicht einfach nur der nächste klassische Truck-Simulator werden, sondern setzt auf einen möglichst realistischen Alltag auf den amerikanischen Straßen – inklusive aller Gefahren, die der Job mit sich bringt.
Ihr startet zunächst als erfahrener Truck-Driver, der versucht, sich einen Namen zu machen und etwas aufzubauen. Später sollt ihr schließlich selbst zum Operator werden und unabhängig von einer Firma euren eigenen Weg gehen. Eine klassische lineare Geschichte erwartet euch allerdings nicht. Stattdessen ist Road Kings als Open-World-Spiel aufgebaut, bei dem sich die Handlung nach und nach um euch und eure Entscheidungen herum entwickeln soll.
Genau das finde ich hochinteressant. Denn Road Kings möchte nicht nur zeigen, wie es ist, einen Truck von A nach B zu fahren, sondern auch, was es bedeutet, in schwierigen Situationen unterwegs zu sein. Naturkatastrophen und schwere Unwetter spielen auf euren Touren eine wichtige Rolle. Ihr seid in solchen Momenten zum Teil auch dafür verantwortlich, wichtige Hilfsmittel in betroffene Gebiete zu bringen. Ihr seid also nicht unbedingt selbst die Person, die vor Ort aktiv Hilfe leistet, sorgt aber dafür, dass dringend benötigte Güter überhaupt dort ankommen.
Generell möchte Road Kings sehr amerikanisch sein. Schließlich kommt ein großer Teil dieser ganzen Truck-Kultur aus den USA, und genau dieses Gefühl möchte der Simulator einfangen. Große “Rigs”, lange Straßen und eine offene Welt gehören entsprechend genauso dazu wie die Probleme, mit denen ein Truck-Driver auf seinen Fahrten konfrontiert werden kann.
Was ich bisher vom Spiel gesehen habe, fand ich tatsächlich ziemlich schick. Besonders gut haben mir die Unwetter und vor allem die Reaktion des Trucks auf die Wetterbedingungen gefallen.
Ich durfte Road Kings mit einem Lenkrad spielen, was an sich schon einmal reichlich cool war. Das einzige Problem: Ich war ein bisschen zu klein für das Setup und bin mit meinen Füßen kaum richtig an die Pedale gekommen. Ich musste also während meiner Fahrt immer wieder irgendwie versuchen, gleichzeitig vernünftig zu sitzen und die Pedale zu erreichen. Das war… eine Erfahrung.
Trotzdem steuere ich solche Titel lieber per Lenkrad. Natürlich funktioniert das Ganze später auch am Gamepad, aber gerade bei Simulatoren sorgt ein Wheel einfach für mehr Immersion.
Ich war wirklich überrascht davon, wie stark sich das bemerkbar gemacht hat. Während eines Unwetters bin ich mit meinem Truck ins Aquaplaning geraten und wurde einfach mal komplett von der Straße geschleudert. Meine Karriere als professionelle Truck-Fahrerin hat also ungefähr so gut angefangen, wie man es erwarten würde.
Für jemanden, der keinen Führerschein hat, war Road Kings damit definitiv eine kleine Herausforderung. Ich würde allerdings behaupten, dass ich hiermit meine ersten Fahrstunden erfolgreich absolviert habe und jetzt gerne meinen Stempel hätte. Denn das war teilweise wirklich eine Nummer für sich.