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Game of Thrones: War for Westeros gespielt: Ein neuer Stern am RTS-Himmel?
Im Skirmish-Modus des neuen Strategiespiels von PlaySide Studios erobert ihr Außenposten, rekrutiert Jon Schnee und kämpft um den Eisernen Thron.
Spiele zu Game of Thrones haben wir schon einige gesehen, doch ein waschechtes Echtzeitstrategiespiel war bislang nicht darunter. Das ändert sich voraussichtlich Anfang 2027, wenn das von PlaySide Studios entwickelte und vertriebene War for Westeros für PC erscheinen soll. In dem Spiel übernehmt ihr eines von mehreren Häusern aus der Welt von George R. R. Martin und strebt nach dem Eisernen Thron. Im Vorfeld der gamescom hatte ich die Gelegenheit, den Titel anzuspielen.
Game of Thrones: War for Westeros ist ein kommendes Echtzeitstrategiespiel (RTS) von PlaySide Studios. Spieler kontrollieren bekannte Fraktionen wie Stark oder Lannister im Kampf um den Eisernen Thron. Der Release ist für Anfang 2027 auf dem PC geplant.
Kurz vorweg: Von der Kampagne bekam ich dabei leider noch nichts zu sehen. Die spielbare Demo beschränkte sich ausschließlich auf Skirmish-Matches zwischen den Häusern Stark und Lannister. In der Vollversion werden zudem noch das Haus Targaryen sowie die Weißen Wanderer als Fraktionen verfügbar sein.
PlaySide betont auch, dass in dieser Demo noch längst nicht alle Maps, Einheiten, Helden, Modi und so weiter verfügbar sind, was verständlich ist. Mit “Ashemark” und “The Neck” konnte ich aber zwei Schlachtfelder ausprobieren, ebenso wie zwei Spielvarianten. In “Annihilation” geht es darum, den Sieg durch die Zerstörung der zentralen Festung des Gegners zu erringen. In “Domination” seid ihr erfolgreich, wenn ihr alle Außenposten auf der Karte einnehmt und drei Minuten lang haltet.
Unabhängig von der Variante spornt euch War for Westeros dazu an, euch aggressiv auszubreiten und Territorien zu erobern. Zentrale Rohstoffe sind Gold und Einfluss. Ersteres erhaltet ihr, indem ihr mit Haus Stark etwa Windmühlen platziert. Die Ausbeute dieser Ressourcen lässt sich steigern, wenn ihr Gebäude auf speziellen Feldern errichtet – dazu müsst ihr aber teilweise erst die Außenposten erobern. Und anschließend natürlich verteidigen, was je nach Gegner durchaus dazu führen kann, dass ihr an mehreren Fronten gefordert seid.
Neben klassischen Truppentypen wie Speerträgern, Schwertkämpfern, Bogenschützen oder Reitern gibt es bei Haus Stark noch spezielle Truppen der Nachtwache oder des Freien Volkes, wenn ihr entsprechende Voraussetzungen schafft. Gleichermaßen könnt ihr Heldeneinheiten wie Robb Stark, Jon Schnee, Grauwind und Geist rekrutieren, die im Verlauf der Gefechte Erfahrung sammeln und neue Fähigkeiten freischalten. Zumindest im Skirmish sind sie auch nicht nur einmalig nutzbar, ihr könnt sie nach dem Ableben erneut herbeirufen.
Im Skirmish geht es in den verfügbaren Demo-Modi also um das Erobern von Gebieten. Gleichzeitig zieht ihr klassisch eure Basis mit verschiedenen Häusern hoch, baut wie in Age of Empires Häuser, um mehr Einheiten in die Schlacht schicken zu können. Verteidigungswälle und -türme lassen sich ebenso errichten. Ein weiterer Unterschied zur genannten Konkurrenz ist, dass ihr hier nicht nur einen Soldaten bekommt, sondern gleich einen ganzen Trupp. So könnt ihr in relativ kurzer Zeit – entsprechende Ressourcen und Häuser vorausgesetzt – eine stattliche Armee versammeln.
Die Soldaten dreschen dann, wenn sie aufeinandertreffen, mit Schwertern und Sperren aufeinander ein. Pferde sind sogar in der Lage, Fußtruppen und Helden für einen Moment von den Beinen zu hauen und nach hinten zu stoßen. Hinzu kommen verschiedene Verbesserungen, die ihr erforscht. Somit erhöht ihr die Zahl eurer Leute in Trupps oder sorgt bei Bogenschützen und Katapulten durch Feuergeschosse für mehr Schaden. Selbstverständlich greift dabei im Großen und Ganzen das bewährte Stein-Schere-Papier-Prinzip und ihr könnt euer Gegenüber nicht einfach mit einer aus einem Einheitentyp bestehenden Armee überrennen, wenn der mit entsprechenden Kontern ausgestattet ist.
Optisch sieht das alles schon se