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Veeam ONE: Angreifer können Servicekonten übernehmen
Eine kritische Sicherheitslücke bedroht die IT-Überwachungs- und Analyseplattform Veeam ONE. Eine reparierte Version steht zum Download bereit.
Aus Sicherheitsgründen müssen Admins Veeam ONE auf den aktuellen Stand bringen. Geschieht das nicht, können Angreifer an einer Schwachstelle ansetzen und Instanzen attackieren.
Aus einer Warnmeldung geht hervor, dass die nun geschlossene Sicherheitslücke (CVE-2026-65641) als „kritisch“ eingestuft ist. Darüber können Angreifer ohne Authentifizierung über das Netzwerk Veam-ONE-Server dazu bringen, sich mit einem von ihnen kontrollierten System zu verbinden. Dabei bekommen Sie Zugriff auf den Net-NTLM-Anmelde-Hash des Veeam-ONE-Servicekontos.
Dabei handelt es sich um kein normales Benutzerkonto. Über ein Servicekonto kann etwa ein Windows-Dienst auf Server zugreifen oder Informationen aus der IT-Umgebung auszulesen. Verfügt das Konto über weitreichende Rechte, können Angreifer aber auch damit Unheil stiften und etwa Zugriff auf weitere Systeme verschaffen.
Die Entwickler versichern, dieses Sicherheitsproblem in den Ausgaben Veeam ONE 13.1 Patch 0 (build 13.1.0.7233) und Veeam ONE 13.0.2 Patch 1 (build 13.0.2.7159) gelöst zu haben. Bislang gibt es seitens des Softwareherstellers noch keine Hinweise, dass Angreifer die Lücke ausnutzen.
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