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Berlin: Cyberangriff auf Verwaltung begann lange vor der Entdeckung
Beim Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung flossen über Tage Daten ab. Wann die Angreifer ins Landesnetz eindrangen, ist weiterhin unklar.
Bei dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung sind die Angreifer bereits mindestens eine Woche vor der Entdeckung des Vorgangs ins Berliner Landesnetz eingedrungen. Das teilte eine Sprecherin des Senats auf Anfrage mit. Inzwischen habe sich gezeigt, dass vom 7. bis 12. August Daten abgeflossen seien. Wann genau die Cyberattacke begonnen habe, sei weiterhin unklar. Denkbar ist aber, dass der Zeitpunkt noch davor lag.
Offen ist weiterhin auch die Frage, welche Daten und in welchem Umfang sie in fremde Hände gelangt sind. Unklar bleibt auch, was die Angreifer bezweckt haben.
Die Cyberattacke war am 14. August entdeckt worden. Daraufhin wurden die beiden betroffenen Senatsverwaltungen für Verkehr und für Bauen und Wohnen bis zum vergangenen Sonntag vom Landesnetz abgetrennt.
Das Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft ermitteln zu den Hintergründen des Cyberangriffs, der in jedem Fall gravierender war als zunächst angenommen.
Der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Hauer, hatte noch am Montag betont, nach seinem Kenntnisstand seien keine sensiblen, also zum Beispiel personenbezogenen Daten, abgeflossen oder solche mit Bezug zu kritischer Infrastruktur. Am Mittwoch teilte die Senatskanzlei mit, dass das nicht ausgeschlossen sei.
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