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heise+ | Wartung & Verschleiß: Wann Servicepakete fürs Auto sinnvoll sind
Servicepakete fürs Auto versprechen feste Kosten für Wartung und Verschleiß. Unsere Stichprobe zeigt, ob sich die Pauschalen lohnen und was sie bieten.
Wartungen und Tausch von Verschleißteilen können beim Auto ziemlich ins Kontor schlagen, schnell kommen mehrere Hundert Euro oder gar vierstellige Beträge zusammen. Ärgerlich wird es vor allem dann, wenn Sie im Vorfeld mit geringen Kosten gerechnet haben und sich während der Arbeiten ein unerwartet teures Problem auftut. Hier kommen Servicepakete ins Spiel. Sie versprechen eine im Vorfeld feststehende, monatliche Summe statt böser Überraschungen.
Rund um das Thema Inspektion – auch als Wartung bezeichnet – gibt es so manchen Mythos. Gerade aus dem Tesla-Lager heißt es häufig, dass die Kontrolle überflüssig sei – was sie nicht ist. Ebenso ist mitunter von einer generellen Inspektionspflicht die Rede, die es tatsächlich in einigen Fällen geben kann. Unstrittig ist, dass Inspektionen in erster Linie der Fahrzeugsicherheit dienen. Aber während Sie Umfang und Zeitpunkt der Arbeiten leicht herausfinden können, sind die Preise oftmals intransparent – ein Kostenvoranschlag ist deshalb stets empfohlen.
Am Beispiel von zehn verschiedenen Pkw-Modellen zeigen wir, mit welchen Kosten Sie laut ADAC Autokostenrechner pro Monat bei drei Jahren Laufzeit und 15.000 km durchschnittlich im Jahr rechnen sollten und wie teuer ein pauschales Servicepaket wäre. Dabei berücksichtigen wir nur die Angaben, mit denen die Hersteller werben. Die Kandidaten: Audi A5 Avant (Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid), BMW iX3, Dacia Bigster, Mazda CX-5, Nissan Qashqai, Renault R4, Skoda Enyaq, Toyota Corolla, VW ID.3 Neo, VW Tiguan (Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid). Ebenso gehen wir auf eventuelle Besonderheiten der Angebote sowie auf verfügbare Verschleißpakete ein. Letztere decken den Tausch einiger Verschleißteile wie Bremsbeläge und Wischerblätter mit ab. Unter Umständen kann auch die erste Hauptuntersuchung nach drei Jahren eine Rolle spielen. So enden etwa Leasing-Verträge nicht immer genau 36 Monate nach der Erstzulassung, wodurch eine solche Überprüfung beziehungsweise die damit verbundenen Kosten durchaus relevant sein könnten.
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