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TCO-Rechner: Mac-Betrieb günstiger oder teurer als Windows?
Was ist günstiger – ein Mac oder ein Windows-Rechner? Das Softwareunternehmen Project Wizards hat einen TCO-Berechner gebaut und vergleicht auf mehrere Jahre.
Total Cost of Ownership, kurz TCO, nennt man im Manager- und Beratersprech die Summe, die herauskommt, wenn man die Kosten einer Anschaffung über den gesamten Lebenszeitraum zusammenrechnet. Da Apple-Computer dereinst stets teurer waren als Windows-PCs, galten letztere in Sachen TCO als günstiger. Allerdings hatten schon Berichte von großen Konzernen wie IBM angedeutet, dass das faktisch offenbar nicht stimmt. Der Grund: Support- und Reparaturkosten scheinen bei Macs oft geringer auszufallen. Die Macher des Produktivitätswerkzeugs Merlin Project, die Project Wizards aus Melle, haben nun ein Web-Werkzeug zusammengestellt, mit dem man prüfen kann, „was ein Mac wirklich kostet“, so zumindest der Anspruch. Das Tool zeigt unter anderem, dass schon der Kaufpreis eines Rechners wenig über die tatsächlichen Kosten aussagt.
Der Project-Wizards-Rechner bietet recht breite Einstellmöglichkeiten. So ist vom Einsteiger- bis zum Profi-Notebook und vom All-in-One-Desktop bis zum Kompakt-Desktop alles dabei. Zudem werden zusätzlich noch Tablets und Smartphones verglichen. Allerdings liegt die maximal einstellbare Nutzungszeit bei sechs Jahren.
Nützlich: Es ist auch möglich, diverse Softwarelizenzen (heute üblicherweise: Abonnements) hinzuzufügen – vom Office-Paket über Musikproduktion und Videoschnitt bis hin zur Projektplanung (nicht nur Merlin Project, sondern auch OmniPlan). Zudem kann man eigene Software-Ausgaben hinzuschreiben (Freifeld).
Die Preise laufen teils stark auseinander, aber auch nicht immer. Bei Pro-Notebooks – hier werden ein 14-Zoll-M5-MacBook Pro und ein Dell XPS 14 verglichen – ist der TCO-Unterschied ohne Software bei Apple noch immer knapp 250 Euro geringer. Grund sind unter anderem der höhere Restwert, die fehlende Betriebssystemlizenz, weniger Energieverbrauch und geringere Supportkosten.
All das wird noch erzielt, obwohl der Mac 100 Euro teurer ist. Bei kürzeren Nutzungsdauern ist der Mac laut dem TCO-Rechner sogar noch günstiger, bei zwei Jahren sind es 386 Euro. Was derzeit noch fehlt, ist eine freie Konfigurierbarkeit der Rechnermodelle. Auch die verwendete Formel ist eher schlicht gehalten, um nachvollziehbar zu bleiben. Die Project Wizards erläutern ihre Entscheidungen ausführlich.
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