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The Witcher 3: Songs of the Past angeschaut – Neues Gameplay, mörderische Kette und Rittersporns dunkles Geheimnis
Ich durfte mir “Songs of the Past” für das The Witcher 3 Remaster ansehen. Im DLC erwarten uns düstere Geheimnisse und eine clevere neue Hexer-Waffe.
Hinter gut bewachten Türen gewährte CD Projekt Red auf der Gamescom 2026 einigen wenigen Glücklichen einen ersten Blick auf den neuen DLC “Songs of the Past” für The Witcher 3 - Remastered. Für eine Stunde durfte ich mir in einem kleinen Kino eine Präsentation und den Anfang des DLCs anschauen. Dabei habe ich nicht nur Einblicke in Rittersporns Familienleben bekommen, sondern auch die neue Waffe unseres Hexers Geralt in Aktion erleben dürfen.
Was könnte wohl am ehesten der Grund sein, dass Geralt das Silberschwert wieder schultert und den Ruhestand zumindest vorübergehend an den Nagel hängt? Diese Frage beantwortet uns der Mitarbeiter von Fool’s Theory direkt zu Beginn der Präsentation mit einem einzigen Wort: Rittersporn. Unser Lieblingsbarde ist in seine Heimat Letten zurückgekehrt. Geralt begleitet ihn natürlich, doch nach einer durchzechten Nacht fehlt von unserem Freund jede Spur.
Also machen wir uns zum großen Anwesen in Letten, Rittersporns Familienhaus. Rittersporns ganzer Name lautet nämlich Julian Alfred Pankratz, Viscount de Lettenhove. Er ist nicht nur adelig, sondern seine Familie verwaltet Letten sogar. Mit Teilen der Lettenhoves machen wir auch alsbald Bekanntschaft und während Rittersporns Cousine Lilla nur so vor Tatendrang brennt, vermittelt seine Großmutter sofort den Eindruck einer gebürtigen Edeldame.
Doch diese kommen nicht ohne Geheimnisse, denn die Lettenhoves verstecken auch einen dunklen Fleck in der Familienhistorie. Zusammen mit Lilla macht er sich im ominösen “Garden of Thornes” auf die Suche nach seinem Freund. Diesen Garten soll ein Vorfahre von Lilla und Rittersporn erschaffen haben, nachdem er sich in eine Hexe verliebte und ein Blutbad anrichtete. Was es genau damit auf sich haben könnte, werden wir im DLC selbst erforschen müssen.
Auch wenn ich leider nicht selbst ein wenig spielen konnte, war der Unterschied des Remasters zum Original spürbar. Die Bewegungen von Geralt laufen deutlich flüssiger und geschmeidiger. Nachdem ich im Vorfeld noch einmal ein wenig in The Witcher 3 angespielt hatte, habe ich hier zum ersten Mal das Katzenhafte gesehen, das den Hexern immer nachgesagt wird. Die Bewegungen gehen sauberer ineinander über und der etwas eingerostete Geralt tänzelt dennoch um seine Gegner herum.
Dazu kommt schlicht und ergreifend die Grafik. Letten sieht wundervoll aus und auch wenn ich nichts aus Velen, Skellige oder Novigrad gesehen habe, wird die Remaster-Version sich auch hier bemerkbar machen. Sobald der erste Nebel über dem See aufzieht oder durch die Wälder wabert, merkt man die inzwischen elf Jahre, die The Witcher 3 auf dem Buckel hat. Auch die deutlich lebendigere Welt hilft dabei, denn NPCs fahren nun eigenständig auf Booten und Karren durch die Gegend, gehen fischen oder einfach ihren Aufgaben nach. Mehr noch, ich traute meinen Augen kaum, als einer der NPCs Geralt zuwinkte, statt ihn zu beschimpfen. Der Ruhestand scheint unserem Hexer gut zu stehen.
Doch an Biss hat er nichts verloren. Auch die neue Waffe, die sich um seinen linken Arm schlingt, hilft dabei natürlich. Denn was da wie eine Temu-Version der Chaosklingen von God of War an seinem Arm baumelt, ist eine Kette mit Greifhaken. Damit werden wir Gegner heranziehen können, doch vor allem gibt es eine Art Fokusmodus, mit dem Geralt in der Demo einen Insta-Kill ausführen konnte. Der sah nicht nur eindrucksvoll aus, sondern dürfte sich auch noch als hilfreich gegen die neuen Gegnertypen erweisen.
Thematisch haben sich Fool’s Theory und CD Projekt ebenfalls nicht lumpen lassen, denn was zunächst idyllisch und märchenhaft aussieht, verwandelt sich schnell in einen Albtraum mit verwunschenen Wäldern und einem Dornengarten, dem sich sogar Dornröschens Schloss beugen muss. The Witcher war auch in den Büchern von Andrzej Sapkowski häufig eine Anlehnung an bekannte Märchen u