// COMPUTERBASE — MODA & SOCIETÀ
Gehäuse für 500 Euro: Asus Cronox ARGB dreht seinen Bildschirm
„Vision trifft Dominanz“, wirbt Asus. Gemeint ist ein rund 500 Euro teures Luxus-Gehäuse, das zu seinen zahlreichen Design-Extras und Sonderfeatures auch einen drehbaren Bildschirm und eine ganze Menge weiterer Leucht- und Lichtelemente zählt.
Auch wenn Asus von platzsparendem Design spricht: Klein sein gehört nicht zu den Eigenschaften des fast 90 Liter fassenden Towers. Dafür nimmt er Komponenten ohne relevante Größenbeschränkungen auf und hat genug Fülle, um Netzteil und Datenträger – vier 2,5″‑ oder eine 3,5″‑ und zwei 2,5″‑Festplatten – hinter dem Mainboard und in einer kleinen Kammer zu verbergen.
An der Seite dieser Kammer sitzt ein 9,2 Zoll großes IPS-Display (1.920 × 462 Pixel) mit Always-On-Uhr, die Datum und Uhrzeit auch bei ausgeschaltetem Rechner anzeigt. Darüber hinaus können Benachrichtigungen und Systeminformationen ausgegeben werden. Da der Bildschirm an Scharnieren befestigt ist, lässt er sich drehen, um unabhängig von der Gehäuseposition ablesbar zu bleiben. Ergänzt wird das Display um ein „Strix XIN 120 ARGB Beleuchtungspanel“, das an einer Lüfterposition montiert wird. Was es kann und tut, ist noch unbekannt. Weitere Leuchtelemente befinden sich am Gehäuse entlang des Aluminium-Rahmens.
Mitgeliefert werden vier beleuchtete, schnell drehende Lüfter, die an einer Lüfter- und RGB-Steuerung angeschlossen sind. Die ROG Eurux GR120‑Lüfter drehen mit 2.500 U/min beziehungsweise in der Reverse-Version mit 2.200 U/min und erreichen maximal 33 und 32 dB(A). Sie können über Daisy-Chain-Verbinder optisch ansprechend miteinander verbunden werden.
Die Montageposition an der rechten Gehäuseseite lässt sich darüber hinaus drehen, um die Grafikkarte besser zu belüften. Weitere 10 Lüfter im 120-mm-Format lassen sich zusätzlich installieren, insgesamt nimmt das Cronox damit 14 Ventilatoren auf. Die Montage von Radiatoren ist bis zu einer Größe von 360 Millimetern an Deckel und Seitenteil vorgesehen.
Das Cronox ARGB wird von ersten Händlern bereits für rund 500 Euro in beiden Farben geführt. Darüber hinaus soll es eine Non-RGB-Version geben. Sie streicht Leuchtmodul, Lüfter und Steuerung, soll dafür aber weniger kosten. Wie stark die Ersparnis ausfällt, lässt sich nicht sagen.