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heise+ | Elektroauto Mercedes GLC 400 im Test: E-SUV lässt Verbrenner alt aussehen
Der elektrische GLC überzeugt mit viel Komfort, hoher Reichweite und schnellem Laden. Er stellt den weiterhin angebotenen GLC mit Verbrenner in den Schatten.
Der GLC ist eine der beliebtesten Baureihen von Mercedes. 2024 war das kompakte SUV sogar das weltweit meistverkaufte Modell der Marke. Der elektrische GLC, Werkscode X540, basiert auf der für Elektroautos definierten Plattform MB.EA mit einer Systemspannung von 800 Volt. Für den Praxistest hat Mercedes den GLC 400 4MATIC zur Verfügung gestellt: Die Traktionsbatterie hat 94 kWh nutzbaren Energieinhalt mit einer Normreichweite von 673 km. Der Preis: ab 71.281 Euro für den GLC 400 4MATIC. Die Basisversion GLC 250 kostet 64.736 Euro – Mercedes hat kurz nach dem Verkaufsstart zudem zwei weniger teure Varianten mit 85-kWh-Batterie nachgereicht. Im Konfigurator tauchen mitunter andere Zahlen auf, weil Mercedes bereits dort einen ersten Nachlass einräumt.
Der Testwagen mit sehr umfangreicher Zusatzausstattung kommt auf einen Bruttolistenpreis von 94.004 Euro. Wie positioniert sich der GLC im Vergleich zu anderen Elektroautos von Mercedes, und wie setzt er sich von den Konkurrenten BMW iX3, Audi Q6 e-tron und Volvo EX60 ab?
Mercedes als Marke hat eine Tradition, die so groß ist wie bei kaum einem anderen Autohersteller. Die Identität ist eigentlich unverwechselbar. Trotzdem hatten die Designer in den letzten Jahren Mühe, zwischen den angeblichen Bedürfnissen asiatischer Kunden und jenen der typischen Mercedes-Käufer aus Europa und den USA einen vernünftigen Ausgleich zu finden. Der EQE und der EQS sind das Zeugnis dieser Suche. Seit dem neuen CLA ist Mercedes wieder mehr bei sich, finde ich, und auch der GLC sieht so aus, wie ein Mercedes vielleicht aussehen sollte. Nur die vielen stilisierten Sterne außen und innen wirken übertrieben. Geschmäcker sind eben verschieden: Meinen Kollegen Martin holt das GLC-Design nicht ab.
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