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Google Play: Neue Regeln für sparsamere Apps und nahtlosen Handywechsel
von Carsten Knobloch
31. Aug. 2026 |
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Google zieht die Zügel für Android-Apps im Play Store an. Damit Smartphones im Alltag flüssig laufen und der Umzug auf ein neues Gerät weniger nervt, führt das Unternehmen zwei Qualitätsvorgaben für Entwickler ein: strengere Limits beim Arbeitsspeicher-Verbrauch und eine automatische Anmeldung bei der Ersteinrichtung.
Hintergrund der ersten Maßnahme sind spürbare Hardware-Engpässe auf dem Markt. Um zu verhindern, dass schlecht programmierte Apps das gesamte System ausbremsen oder ständig im Hintergrund abstürzen, führt Google feste Grenzwerte für den RAM-Bedarf und die Code-Optimierung ein. Apps dürfen den Arbeitsspeicher künftig nicht mehr unnötig mit Zwischenspeichern oder ungenutzten Grafikdaten blockieren, wenn sie im Hintergrund liegen. Werden die Grenzwerte gerissen, warnt Google die Entwickler über die Play Console. Ab Februar 2027 greift die Regel verbindlich: Apps, die weiterhin zu viel Speicher fressen, drohen Sichtbarkeitsverluste im Play Store bis hin zu Einschränkungen bei Updates.
Die zweite Neuerung betrifft den Gerätewechsel. Wer sich ein neues Smartphone einrichtet, kennt das leidige Spiel: Nahezu jede App verlangt nach der Datenübertragung einen erneuten Login. Mit dem neuen Standard namens Zero-Tap Sign-In will Google das beenden. Über eine offizielle Schnittstelle sollen Apps den Login-Status automatisch und sicher vom alten auf das neue Smartphone übertragen. Beim ersten Öffnen der App auf dem Neugerät ist man somit direkt eingeloggt, ohne Passwörter eintippen oder Codes anfordern zu müssen.
Diese Pflicht zum nahtlosen Login greift ab April 2027 für alle Apps, die ein Nutzerkonto unterstützen. Spiele sind vorerst noch davon ausgenommen, für sie will Google im Laufe des kommenden Jahres eigene Lösungen nachreichen. Bis zu den Stichtagen im Frühjahr 2027 haben Entwickler nun Zeit, ihre Anwendungen entsprechend fit zu machen. Einlesen kann man sich hier.
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