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E-Mobilität - 2027 sollen die ersten Robotaxis durch Deutschland rollen – noch heute landen Testfahrer wegen ihnen im Krankenhaus
Ab 2027 sollen die ersten Robotaxis von Waymo in München unterwegs sein. (Bild: Waymo)
2027 will die Google-Tochter Waymo die ersten Robotaxis auf deutschen Straßen einsetzen. In den USA und anderen Ländern gehören solche selbstfahrenden Autos schon jetzt zum Stadtbild.
Ein Bericht zeigt nun, dass dieser schnelle Ausbau mitunter die Gesundheit der Testfahrer stark gefährdet.
Robotaxis sind gewissermaßen der wahrgewordene Traum aller Mobilitäts-Fans. Sie können theoretisch durchgehend betrieben werden, brauchen keine Pausen und versprechen sogar eine höhere Sicherheit. Der Weg dahin kommt allerdings nicht ohne Hürden.
Damit selbstfahrende Autos von den Menschen angenommen und geduldet werden, müssen sie sicher sein. Anbieter wie Waymo oder das zu Amazon gehörende Zoox testen ihre Fahrzeuge und die dazugehörige Software deshalb seit Jahren intensiv.
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Ein Bericht von TechCrunch zeigt, dass es dabei noch immer zu schwerwiegenden Unfällen kommt. Laut der US-Arbeitsschutzbehörde OSHA wurden 2024 und 2025 mehr als 20 Personen bei Testfahrten verletzt. Da allerdings nur Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern meldepflichtig sind, dürfte die Dunkelziffer noch höher ausfallen.
Testfahrer erzählen dabei etwa von Vorfällen, die sie teilweise monatelang in den Krankenstand verfrachtet haben. Langanhaltende Rückenschmerzen und selbst gebrochene Handgelenke sind vorgekommen.
Zurückzuführen sind nahezu all diese Unfälle auf Probleme mit der Software. Die Sensoren der Autos können Hindernisse auf der Fahrbahn erkennen, die überhaupt nicht existieren und so völlig aus dem Nichts Vollbremsungen oder abrupte Spurwechsel vollziehen.
Solche Vorfälle sind nicht nur für die Insassen gefährlich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer, die sich in der unmittelbaren Nähe der Robotaxis aufhalten.