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Notability startet unter Windows und protokolliert Besprechungen
von Oliver Posselt
1. Sep. 2026 |
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Notability ist eine Notiz-App für handschriftliche und getippte Inhalte, die nun erstmals als Desktop-App für Windows verfügbar ist. Gleichzeitig erscheint eine neue Mac-App, die Besprechungen und Vorlesungen aufzeichnen, transkribieren und mit eigenen Notizen zusammenführen kann.
Bei Videokonferenzen über Zoom, Microsoft Teams und Google Meet zeichnet Notability direkt das Systemaudio auf. Damit landen sowohl die eigene Stimme als auch die Beiträge anderer Teilnehmer im Transkript. Das heißt, ein zusätzlicher Meeting-Bot muss dem Gespräch nicht beitreten. Auch Präsenztermine lassen sich über das Mikrofon erfassen.
Die App kann auf den Kalender zugreifen und vor Beginn eines eingetragenen Termins die Aufnahme anbieten. Alternativ startet man sie manuell. Während eines Gesprächs lassen sich Notizen wechseln, ohne dass die laufende Aufzeichnung verloren geht. Beim Erstellen eines Transkripts denkt ihr bitte daran, vorher in die Runde zu fragen, ob alle damit einverstanden sind!
Nach dem Termin führt die Schaltfläche „Finish my notes“ das Transkript mit getippten oder ergänzten Inhalten zu einer fertigen Notiz zusammen. Wie gut das insbesondere bei mehreren Sprechern und deutschsprachigen Gesprächen funktioniert, muss sich in der Praxis zeigen.
Wer Notability Cloud verwendet, findet Anmeldung, Bibliothek und vorhandene Notizen aus den Apps für iOS, Android und Web auch unter Windows und macOS wieder. Die Desktop-Anwendungen aktualisieren sich automatisch. Eine Verteilung per MSI-Paket und Microsoft Intune ist für später geplant.
Neu ist außerdem der PDF-Export unter Windows, macOS und im Web. Dabei werden Handschrift, Text, Bilder und mathematische Inhalte übernommen. Klickbare Links und Audio sollen laut Anbieter künftig dazukommen. Angaben zu Preisen oder möglichen Einschränkungen der neuen Aufnahme- und KI-Funktionen macht Notability in der Ankündigung nicht - wird sich sicher an den Abo-Preisen orientieren.
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