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Fractal Design Define One im Test: Die Dämmung bleibt, aber vieles ist anders
Mit dem Define One führt Fractal Design seine altehrwürdige Gehäuseserie fort. Neben der dezenten Einbettung alter Designakzente bleiben überdies alte Tugenden erhalten, wodurch das Gehäuse auch weiterhin eine Geräuschdämmung besitzt. Im Detail ist der damalige Ruhm jedoch beim neuen Modell etwas verflogen, wie der Test zeigt.
Die Define-Serie startete Anfang 2010 mit dem Fractal Design Define R2 (Test) des seinerzeit neuen Gehäuseherstellers Fractal Design. Mit langsam drehenden Lüftern und einer Schallisolierung war die Serie auf einen Silent-Betrieb ausgerichtet. Die schlichte, aber dennoch wertige Front aus zumeist gebürstetem Aluminium sprach über Jahre hinweg eine Vielzahl von Käufern an. Bis ins Jahr 2020 legte Fractal Design das Gehäuse in verschiedenen Varianten, mit kleinen und großen Ablegern, auf, ehe es nach dem Define 7 (Test) vorerst still um die Serie geworden ist.
Nach nunmehr sechs Jahren bricht Fractal Design diese Stille und macht die Define-Serie fit für die Neuzeit. Nach zahlreichen Awards für die Vorgängermodelle klärt dieser Test, ob das neue Define One daran anknüpfen kann.
Während der Vorgänger Define 7 in drei Größen mit zahlreichen Modellen aufgelegt wurde, reduziert Fractal Design die Produktpalette beim Define One deutlich. Zur Auswahl steht lediglich eine Größe mitsamt zwei Ablegern, wobei der Nutzer zwischen einem geschlossenen Seitenteil (Solid) und einem Glaselement (TG) wählen kann. Bei der Farbauswahl kann abermals zwischen Schwarz und Weiß gewählt werden.
Die Preise belaufen sich modellunabhängig auf rund 155 Euro. Das Fractal Design Define One soll zeitnah den Einzelhandel erreichen.
Das Fractal Design Define One kann seine Wurzeln nicht leugnen. Die Designsprache wird beim neuesten Modell schlicht übernommen. Nutzer, die die Vorgänger kennen, werden an vielen Stellen Parallelen erkennen, die das Define One in teils neuer Form gezogen hat.
Eine äußere Kerneigenschaft der Serie ist auch beim One schnell ausgemacht: Eine geschlossene Front mit seitlichen Lufteinlässen. Auch der über alle Serien hinweg verbaute vertikale LED-Streifen und der in Metall gehaltene Power-Knopf sind geblieben.
In diesen Aspekten lebt die Front die Tradition, in drei anderen bricht sie allerdings hart damit:
Auch am Deckel wird dem Nutzer die zuvor bestehende Wahl zwischen Lochgitter- und geschlossenem Deckel genommen, denn das Define One kommt ohne Wechselblech daher und setzt einzig auf ein nahezu vollflächig perforiertes Lochgitter.
Die Seitenelemente sind plan und als kleine optische Besonderheit an den hinteren Enden um die Ecke gebogen. An der Rückseite wird eine Blende für die nach außen verlagerten Kartenverschraubungen sowie ein Netzteil-Bracket geboten.