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Incus 7.4 bringt Tools für UEFI-Secure-Boot-Schlüssel
Das Incus-Team hat Version 7.4 veröffentlicht. Für virtuelle Maschinen führt Incus 7.4 Werkzeuge zur Verwaltung von UEFI-Secure-Boot-Schlüsseln ein.
Der neue Befehl „incus low-level secureboot“ kann Einträge der Secure-Boot-Datenbanken auflisten, hinzufügen, entfernen, exportieren und importieren. Zusätzliche Konfigurationsschlüssel mit dem Präfix „initial.*“ ermöglichen es, die Datenbanken bereits bei der Erstellung einer Instanz zu befüllen.
Container lassen sich mit Incus 7.4 zudem mit deutlich kürzerer Unterbrechung auf einen anderen Server verschieben. Die neue Funktion für eine sogenannte Near-Live-Migrationen überträgt das Dateisystem während des laufenden Betriebs über mehrere inkrementelle Snapshots. Erst für die letzte Übertragung muss der Container stoppen. Anschließend startet Incus ihn auf dem Zielserver neu. Dadurch beschränkt sich die Unterbrechung auf die abschließende Übertragung. Die Funktion steht über die neue Option `–refresh` des Befehls `incus move` für Verschiebungen zwischen Cluster-Mitgliedern und zwischen entfernten Servern zur Verfügung.
Auch die Netzwerkkonfiguration für eingeschränkte Projekte erhält eine Erweiterung. Projekte mit aktivierter Netzwerkfunktion können über die Einstellung „restricted.networks.access“ Zugriff auf Netzwerke aus dem Standardprojekt erhalten. Diese Netzwerke erscheinen anschließend in „incus network list“ und stehen den Instanzen des Projekts zur Verfügung.
Die neue Ausgabe ergänzt auch Funktionen für virtuelle Maschinen, Container-Migrationen und die gemeinsame Nutzung von Netzwerken.
Die Entwickler schließen außerdem eine mittelschwere Sicherheitslücke beim Export von Images. Ein bösartiger Server konnte dabei einen Pfad-Traversal-Angriff gegen den Client auslösen (CVE-2026-81500). Eine weitere jetzt behobene Schwachstelle erlaubte eingeschränkten Clients, private Images aus einem anderen Projekt zu importieren (CVE-2026-81501).
Die Release Notes nennen weitere Neuerungen und Details.
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