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Audacity 4 stellt Oberfläche und Audiobearbeitung um
Audacity 4 bringt eine neu aufgebaute Benutzeroberfläche auf Basis des Qt-Frameworks mit. Auch die Bearbeitung von Audioclips ändert sich. Viele Arbeitsabläufe aus Audacity 3 bleiben erhalten, allerdings haben die Entwickler einige Bedienelemente verschoben oder verändert.
Nutzer können Clips jetzt direkt auswählen, indem sie auf deren Kopfzeile klicken. Mit einem Klick bei gedrückter Umschalttaste lassen sich mehrere Clips markieren und anschließend gemeinsam verschieben, kürzen oder in der Länge verändern. Clips können außerdem zu Gruppen zusammengefasst werden.
Die neue Bearbeitung erlaubt es zudem, Clips einfach zwischen Mono- und Stereospuren zu verschieben. Überlappt ein Clip beim Verschieben einen anderen, ersetzt er den überdeckten Abschnitt, statt das Verschieben zu verhindern.
Die Nutzeroberfläche unterstützt jetzt hochauflösende Bildschirme. Werkzeugleisten und Bedienfelder lassen sich verschieben, andocken, als separate Fenster anzeigen sowie ein- und ausblenden.
Auch bei der Wiedergabe und Aufnahme gibt es Änderungen. Der Abspielzeiger bleibt während der Navigation sichtbar und lässt sich an eine andere Position ziehen. Die Wiedergabe kann an einer anderen Stelle fortgesetzt werden, ohne sie zunächst zu stoppen. Aufnahmen können an jeder beliebigen Position der Zeitleiste beginnen; Audacity legt dort einen neuen Clip an.
Für Projekte führt Audacity 4 das neue Dateiformat „.aup4“ ein, das abwärtskompatibel ist. Projekte im bisherigen Format „.aup3“ lassen sich öffnen und in „.aup4“ umwandeln, ohne die ursprüngliche Datei zu verändern. Eine Rückumwandlung von .aup4 in .aup3 ist nicht möglich. Ältere Projekte im Format .aup können weiterhin importiert werden.
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