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Lexar Muse: Die flachste SSD macht sich mit Hülle ans iPhone ran
Die nach eigenen Angaben dünnste tragbare SSD präsentiert Lexar zur IFA. Selbst an der dicksten Stelle misst die Muse Ultra-Slim Portable SSD lediglich 3,8 mm, zum Rand hin verjüngt sie sich auf minimale 1 mm Dicke. Speziell ist auch das Anschlusskabel mit Pogo-Pins, allerdings ist das am Ende alles andere als schlank.
Das überaus flache Design der Muse Ultra-Slim Portable SSD steht ganz klar im Fokus der Vorstellung. Die besagten Abmessungen lassen selbst die schlank anmutende Lexar TouchLock (Test) mit ihren 7 mm dick erscheinen. Auch Samsungs neue PSSD P7 und PSSD P9 sind mit 8,3 mm wesentlich dicker.
Für die nach den Worten von Lexar „klare, durchgehende Silhouette“ sorgt ein Unibody-Gehäuse aus Metall. Im Inneren soll eine „maßgeschneiderte, ultradünne Leiterplattenarchitektur“ zum Einsatz kommen. Diese muss zumindest noch Platz für einen Controller und den NAND-Flash bieten. Die angebotenen Speicherkapazitäten von 512 GB oder 1 TB finden aber problemlos in einem Chipgehäuse Platz. Dennoch sind die Abmessungen 80 × 48 × 1 – 3,8 mm wirklich beachtlich, wenn man bedenkt, dass eine einseitig bestückte M.2-SSD bereits auf rund 2,4 mm Dicke kommt.
Die Leistung der Muse Ultra-Slim Portable SSD gibt Lexar mit bis zu 1.050 MB/s beim sequenziellen Lesen und 1.000 MB/s beim sequenziellen Schreiben an. Der Durchsatz bewegt sich also am praktischen Limit von USB mit 10 Gbit/s alias USB 3.2 Gen 2. Direkte 4K-Aufnahmen mit 120 FPS im Apple ProRes-Format sollen zudem möglich sein.
Mit der Lexar-App sollen sich zudem Backups automatisieren lassen.
Für eine integrierte Magnethalterung wie bei manch anderen tragbaren SSDs war in dem schlanken Gehäuse wohl kein Platz mehr. Daher setzt Lexar auf eine Hülle, die ihrerseits magnetisch ist. Somit kann die eingeschobene SSD auf diese Weise an einem ebenso magnetischen Endgerät wie beispielsweise einem iPhone mit MagSafe befestigt werden.
Doch was nützt einem die schlankeste SSD, wenn an ihrem Ende ein in Relation dickes Anschlusskabel baumelt. Die Abbildungen zeigen, wie sich das Kabel wie eine Klammer um SSD und Smartphone oder Tablet schließt und darüber hinausragt. Nur am Notebook wirkt es nicht so sperrig. Am Kabel sitzt an einem Ende wie inzwischen üblich der USB-C-Stecker für den Anschluss kompatibler Geräte. Am anderen Ende vertraut Lexar wiederum auf eine neue PogoPin-Verbindung, es kommen also Federkontakte zum Einsatz. Ein Gefummel gibt es dank magnetischer Arretierung mittels Neodym-Magneten dabei nicht.
Gerade für Smartphones wäre eine kompaktere Ausführung des Kabels wünschenswert gewesen. Sicher war dies aber ein Kompromiss für den Einsatz am Notebook.
Lexar hat noch keine Preise für die Muse Ultra-Slim Portable SSD genannt. Sie soll ab dem 4. Quartal 2026 in Varianten mit 512 GB und 1 TB erhältlich sein.