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Umfrage September 2026: Braucht es ein Verbot von Smart Glasses mit Kamera im öffentlichen Raum?
von Carsten Knobloch
6. Sep. 2026 |
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Smart Glasses sind längst nicht mehr nur (klobige) Nerd-Hardware wie damals Google Glass. Modelle wie die Ray-Ban Meta oder diverse Neuankömmlinge anderer Hersteller sehen mittlerweile aus wie stinknormale Brillen, bringen aber Mikrofone, Lautsprecher und eben Kameras direkt auf der Nase mit.
Ein Druck auf den Bügel oder ein kurzes Sprachkommando genügt, und schon läuft die Aufnahme, dezent signalisiert durch eine kleine LED, die man bei Tageslicht oder aus ein paar Metern Entfernung gerne mal übersieht (oder die findige Bastler einfach abkleben).
Genau das sorgt regelmäßig für hitzige Diskussionen. Auf der einen Seite steht der praktische Nutzen: freihändig Schnappschüsse machen, POV-Videos im Urlaub drehen oder KI-Assistenten die Umgebung analysieren lassen. Auf der anderen Seite wächst das Unbehagen im Alltag, wenn man im Café, in der Bahn oder im Park sitzt und nie genau weiß, ob das Gegenüber sich gerade nur umschaut oder heimlich die Umgebung aufzeichnet.
Während die einen nach Verboten im öffentlichen Raum rufen, argumentieren andere, dass ohnehin jeder ein Smartphone mit High-End-Kamera in der Tasche trägt und die bisherigen Gesetze zum Recht am eigenen Bild völlig genügen.
Uns interessiert eure Haltung zum Thema: Gehen Kameras in Brillen zu weit, braucht es strengere Regeln für bestimmte Orte oder seht ihr das Ganze völlig entspannt?
Stimmt gerne kurz in der Umfrage ab, und wie immer gilt: Die detaillierten Argumente, Sorgen oder Alltagsbeobachtungen gerne ab in die Kommentare, denn jede Option kann auch unsere Abfrage nicht abdecken.
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