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Erstes faltbares iPhone: Neue Namensfragen und Hardware-Defizite
Seit Monaten geistert der Begriff „iPhone Ultra“ für Apples erstes faltbares Smartphone durch die Gerüchteküche. Nun wird ein zweiter Name ins Spiel gebracht.
Wie nennt Apple sein erstes Foldable? Seit Monaten verwenden Berichterstatter plus Gerüchteköche den Begriff „iPhone Ultra“, doch ob der tatsächlich kommt, ist noch völlig unklar, wenn Apple am Mittwoch seine iPhone-Keynote abhält. Nun macht eine neue Begrifflichkeit die Runde, die der Konzern vor (sehr) langer Zeit verwendet hat: „Duo“.
Unter anderem auf X wird der mögliche Name damit begründet, dass Apple bei seinen Produkten Modellbezeichnungen mit drei Buchstaben bevorzugt – von Pro über Neo bis zu Air und Max. Allerdings heißt das Apple-Watch-Top-Modell schon seit Jahren Apple Watch Ultra, womit es also ein Vorbild geben würde. Auch Apple-intern scheint „Ultra“ häufiger verwendet zu werden, auch in Abteilungen, die nichts mit dem iPhone zu tun haben.
Der Begriff Duo kommt unter anderem vom PowerBook Duo aus dem Jahr 1992, eingestellt 1997. Dies war ein für damalige Verhältnisse kompakteres Notebook in insgesamt sieben Varianten. Apple ließ dabei verschiedene Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten weg. „Duo“ wurde allerdings auch schon von der Konkurrenz verwendet: Microsoft hatte über mehrere Jahre das Surface Duo mit Klappbildschirm auf dem Markt. Entsprechend dürfte Apple wenig Interesse an dieser Namensverwendung haben.
Zu Duo würden zumindest die Hardware-Defizite passen, die das Foldable aufweisen dürfte: Es gibt auf der Rückseite vermutlich nur zwei Kamerasensoren (ohne Teleobjektiv) und der Touch-ID-Sensor übernimmt die Rolle des Face-ID-Gesichtssensors mit einer Doppelfunktion im Sleep/Wake-Knopf. Weitere fehlende Funktionen sind der physische SIM-Karten-Slot, die Aktionstaste sowie – in den USA, da bislang nie nach Europa gelangt – mmWave-5G-Support.
Neben den Namensspekulationen gibt es auch weitere Informationen zur Keynote. Sie betreffen Apples Einsatz des Ex-CEO Tim Cook. Dieser soll, schreibt Bloomberg-Reporter Mark Gurman in seinem Newsletter, am 9. September nicht mit auf der Bühne oder im Video sein. Stattdessen gehe es darum, Nachfolger John Ternus zum Gesicht des neuen Foldable und aller weiteren kommenden Produkte zu machen.
„Cook in der Präsentation würde dies nur unterminieren“, schreibt Gurman. Bei der Präsentation anwesend sollte er allerdings sein – vermutlich in der ersten Reihe. Cook ist nun Chef des Apple-Aufsichtsrats.
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