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Dienstag: 320 Millionen Dollar in Bitcoin erbeuet, Präsident Bukele verärgert
Sicherheitsvorfall bei Liquid Network + Vereinbarung mit dem IWF + Datenpaket veröffentlicht + Uber auf dem Rückzug + Plug-in-Hybride mit hohem CO₂-Ausstoß
(Bild: kitti Suwanekkasit / Shutterstock.com / heise online)
Ein Sicherheitsvorfall bei dem mit Bitcoin verbundenen Zahlungs- und Abwicklungsnetzwerk Liquid Network sorgt für Aufsehen. Ein „angeblicher White-Hat-Hacker“ hat mutmaßlich rund 4.000 der 4.200 in der Liquid-Federation-Wallet des Unternehmens verwahrten Bitcoins abgezogen. Der geschätzte Schaden: 320 Millionen US-Dollar. El Salvadors Präsident Nayib Bukele reagiert verärgert auf einen Zeitungsbericht und dementiert, dass die Kontrolle über die staatliche Bitcoin-Reserve in private Hände übergeben wurde. Und das Berliner Datenleck schlägt weiter hohe Wellen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Liquid Network ist 2018 von dem Blockchain-Technologieunternehmen Blockstream gegründet worden. Kryptobörsen nutzen das Netzwerk für schnellere Bitcoin-Transaktionen. Liquid Network gibt Liquid Bitcoin (L-BTC) gegen tatsächliche Bitcoin (BTC) aus, die dafür auf der Haupt-Blockchain gesperrt werden. Doch nun sorgt ein Sicherheitsvorfall für Aufregung. Ein „angeblicher White-Hat-Hacker“ hat laut dem Unternehmen rund 4.000 Bitcoin im Wert von rund 320 Millionen US-Dollar aus der Liquid-Federation-Wallet abgezogen. Der mutmaßliche Angreifer hat sich bereits gemeldet. Sicherheitsvorfall bei Liquid Network: 320 Millionen US-Dollar in Bitcoin weg
Gestern vor fünf Jahren erklärte El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Die Regierung Nayib Bukele versprach damals einen besseren Zugang zu Zahlungssystemen für Arme, leichtere Geldüberweisungen und mehr ausländische Investitionen. Nichts von alledem ist jedoch eingetreten. Auf Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF) gab das zentralamerikanische Land Anfang 2025 den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel wieder auf. Ein Medienbericht verkündete nun, die Regierung habe im Zuge einer IWF-Vereinbarung die gesamte Bitcoin-Reserve des Landes an einen privaten Betreiber übertragen. Bukele reagierte ungehalten. El Salvador: Präsident Bukele dementiert Übertragung von Bitcoin-Reserve
Der jüngste Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz hat sich zu einem Sicherheitsdebakel ausgewachsen und schlägt weiter hohe Wellen. Die mutmaßlich russischsprachige Ransomware-Gruppe Rhysida erpresste das Land um 30 Bitcoin im Wert von rund zwei Millionen Euro. Nach Ablauf des Ultimatums veröffentlichte die Gruppe ein erstes großes Datenpaket im Darknet. Nun haben die Cyberkriminellen ein zweites Datenpaket veröffentlicht, KI soll helfen herauszufinden, welche Daten aus der Veröffentlichung besonders brisant sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derweil vor einer neuen Angriffskampagne und erklärt den ersten Angriffsvektor auf Berliner Behörden
Der US-Fahrdienstvermittler Uber plant eine umfassende weltweite Umstrukturierung mit einem stärkeren Fokus auf das Robotaxi-Geschäft. Das kündigte Uber-CEO Dara Khosrowshahi in der vergangenen Woche an und will weltweit rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen. Man wolle Hierarchien abbauen, Teamstrukturen vereinfachen und die Belegschaft stärker an ausgewählten Standorten bündeln, hieß es. Der afrikanische Markt verliert dabei an Gewicht. In Nigeria und Uganda hat Uber den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. In Nigeria ruft das die Wettbewerbsbehörde auf den Plan. Uber in Afrika in Schwierigkeiten
Die EU-Kommission debattiert eine stufenweise Verschärfung der Vorschriften für den Utility Factor (UF) von Plug-in-Hybridfahrzeugen. Seit 2025 gilt ein reduzierter Utility Factor; ab 2027 soll Stufe 2 folgen und den angenommenen Elektroanteil auf rund 30 bis 34 Prozent senken. Diese zweite Stufe aber steht unter massivem politischem Druck. Der europäische Herstellerverband ACEA fordert die ersatzlose Streichung der geplanten UF-Verschärfung. Der EU-Rat diskuti