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iPhone-Foldable: Name wohl tatsächlich „Duo“ – und ein Erfinder namens Tim Cook
Nach Monate des „Ultra“-Namings scheint sich Apple nun für einen anderen Namen für sein Foldable entschieden zu haben. Auch zur Entstehung gibt es neue Infos.
Zunächst war es nur ein (vermutlich unbegründetes) Gerücht: Apples allererstes Foldable, das heute ab 19 Uhr vorgestellt werden dürfte, soll nicht etwa „iPhone Ultra“ heißen, wie viele Monate lang kolportiert, sondern auf den Namen „iPhone Duo“ hören. Diese Angabe kommt aus berufenem Mund: Bloomberg-Reporter Mark Gurman, der über gute Quellen aus und um Cupertino verfügt, führt den Markenbegriff erstmals in einer Meldung von heute an. Zuvor hatte auch er regelmäßig vom „iPhone Ultra“ gesprochen und es hieß, auch Apple-intern werde dieser Name für das faltbare iPhone verwendet. Allerdings ist Apple bekannt dafür, solche Angaben auch kurz vor Events noch einmal zu ändern, zumindest wenn genügend Zeit dafür bleibt, Marketingmaterialien und Verpackungsinfos anzupassen. Da es außerdem danach aussieht, dass das iPhone Duo vermutlich erst im Oktober ausgeliefert wird, wäre dies in diesem Fall aber kein Problem.
Gurman schreibt weiter in seinem Bericht, dass das neue Foldable bei mindestens 2000 US-Dollar beginnt. Im Euro mit Umsatzsteuer könnte es sich also fast 2500 Euro annähern. Höhere Konfigurationen (vermutlich mit bis zu 2 TByte) könnten gar bei 3000 US-Dollar landen, heißt es in der Branche. Das Einsteigermodell könnte mit 256 GByte NAND ausgeliefert werden.
Es seien zwei Farben (Weiß und Dark Blue) geplant, und die Geräte sollen angeblich doch zum Apple Pencil kompatibel sein, schreibt Gurman. Es gibt zwei Kameras auf der Rückseite mit je 48 Megapixel und eine 12-Megapixel-Selfie-Kamera. Mehrere Apps können aufgeklappt parallel genutzt werden. Es soll ein „iPad-ähnliches Multitasking“ geben. Der Name „Duo“ kam bei Apple unter anderem bei einem PowerBook aus den Neunzigern vor.
Laut Bloomberg werden außerdem neue Apple-Watch-Modelle und neue AirPods (5. Baureihe) vorgestellt. Ob es auch einen neuen „Home Hub“, neue Apple-TV-Geräte und HomePod minis zu sehen gibt, bleibt abzuwarten. Das Event soll auch dazu dienen, den neuen Apple-Chef John Ternus gleich mit einem Produktfeuerwerk einzuführen. Tim Cook soll zwar vor Ort sein, aber nur in der VIP-Reihe sitzen, nicht jedoch im Vorstellungsvideo vorkommen, das Apple offenbar einmal mehr plant.
Bei der Foldable-Einführung soll Cook unterdessen eine wichtige Rolle gespielt haben: Der heutige Aufsichtsratschef habe den Foldable-Trend bereits im Jahr 2020 in Asien erlebt und Apple dann dazu gepusht, den Formfaktor zu nutzen. Intern soll es allerdings schon länger vor Samsungs erstem Fold im Jahr 2019 Planungen zu der Technik gegeben haben. Allerdings sah der Konzern die notwendige Haltbarkeit und Qualität nicht – und ließ sich deshalb bis 2026 Zeit, ein erstes faltbares iPhone zu bringen.
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