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KI-Update kompakt: Schöne Neue KI-Welt, WeWorm, KI-Agenten, Tiersprache
Das „KI-Update“ liefert dreimal pro Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
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Die IFA in Berlin verzeichnete 240.000 Besucher und mehr als 2000 Aussteller. KI und Robotik prägten fast alle Bereiche der Messe. Besonders sichtbar wurde die Vision der TV-Hersteller, den Fernseher zur Steuerzentrale im Smart Home zu machen. In Kombination mit KI lernt das Gerät nicht nur die bevorzugten Filme seiner Nutzer, sondern auch deren Tagesabläufe.
Kommt jemand später als üblich nach Hause, begrüßt der Fernseher ihn passend, dimmt das Licht, schlägt Meditation vor und startet die Teezubereitung. Morgens öffnet er die Rollläden, aktiviert die Kaffeemaschine und liefert Wetter und Verkehrslage. Ein halbes Jahr braucht das System, um die Gewohnheiten zu erfassen. Die Aussicht auf den derart durchleuchteten Bewohner weckt Assoziationen an Orwell und Huxley.
Das französische Unternehmen Mistral hat in einer Finanzierungsrunde drei Milliarden Euro eingeworben und wird nun mit über 21 Milliarden Euro bewertet. Angeführt wird die Runde von Samsung Electronics, das Mistrals KI in der eigenen Chipfertigung einsetzen will. Das Geld fließt vor allem in Forschung und Rechenkapazität, um bei Spitzenmodellen aufzuschließen.
Der Abstand zur US-Konkurrenz bleibt gewaltig. OpenAI wird mit 852 Milliarden Dollar bewertet, Anthropic mit 965 Milliarden Dollar.
Die PISA-Erhebung 2025 zeigt, dass die Lesekompetenz in OECD-Ländern zwischen 2015 und 2025 um 28 Punkte gesunken ist. Jugendliche überfliegen Texte hastig und antworten vorschnell falsch. Gerade der Umgang mit KI verlangt jedoch tieferes Textverständnis und Analysefähigkeit.
In Deutschland nutzt rund die Hälfte der 15-jährigen KI-Chatbots zum Lernen. Die OECD warnt vor pauschaler Ablehnung, mahnt aber: Übernimmt Technologie die Denkarbeit, leidet die Entwicklung der Schüler. Bei richtigem Einsatz kann KI dagegen zur Stütze werden.
Nach dem Cyberangriff auf Berliner Behörden haben Kriminelle 1,3 Millionen Dateien im Darknet veröffentlicht. Um die Datenmenge zu bewältigen, will Berlin KI-Werkzeuge zur Kategorisierung einsetzen. Die Software soll eine Risikobewertung erstellen, damit die gefährlichsten Dateien zuerst geprüft werden.