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Google - »Diese Änderungen beeinträchtigen das Nutzererlebnis für Europäer« – Google muss seine Suche in der EU anpassen und warnt vor der größten Verschlechterung seit 29 Jahren
Google muss in Europa Änderungen an der Suche vornehmen. (Bild: Google)
Im Juli 2026 hatte die EU-Kommission Google zu einer Bußgeldzahlung in Höhe von 890 Millionen Euro verdonnert. Ein Grund dafür war die Selbstbevorzugung eigener Dienste in der Google-Suche.
Nun hat Google die Suche in Europa angepasst, ist von den Änderungen selbst aber nur wenig angetan.
Die EU-Kommission geht seit geraumer Zeit gegen die gebündelte Marktmacht einzelner, besonders großer Unternehmen vor. Im Falle von Google heißt das, dass die Plattform in der Websuche nicht länger eigene Dienste wie Maps bevorzugen darf.
»Die besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser sind – nicht weil sie dem Unternehmen gehören, das die Suchmaschine betreibt«, wurde seinerzeit argumentiert. Nun hat Google die geforderten Änderungen vorgenommen, wie in einem Blog-Post erklärt wird.
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In einem Statement gegenüber Reuters hat Google diese Änderungen und Auflagen stark kritisiert. Nick Fox, der Senior Vice-President von Google, wird dabei folgendermaßen zitiert:
»Um die Anforderungen des DMA zu erfüllen, nehmen wir in Europa erhebliche Änderungen an der Suchfunktion vor [...] Diese Änderungen verschlechtern das Nutzererlebnis für Europäer – sie begünstigen Online-Vermittler auf Kosten lokaler Unternehmen und entfernen hilfreiche Funktionen, auf die sich die Menschen täglich verlassen. Nutzer außerhalb der EU sind von diesen Änderungen nicht betroffen«
Die Veränderungen werden zudem als »der stärkste Rückgang der Servicequalität bei der weltweit beliebtesten Internet-Suchmaschine in ihrer 29-jährigen Geschichte« bezeichnet.
Was ändert sich eigentlich? Google darf in Europa jetzt eben nicht mehr die eigenen Dienste bevorzugt in der Suche anzeigen. Stattdessen muss sich das Ranking auf Beliebtheit und Zugriffe stützen. Laut Google würden dadurch aber in erster Linie Vermittlungsplattformen wie beispielsweise Booking.com bevorzugt.