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PlayStation-Veteran Mark Cerny und Geoff Keighley gründen die Nova Games Foundation
Mit üppigen Fördergeldern und einem exklusiven Mentorenprogramm greift das Duo zusammen mit Josef Fares vielversprechenden Game-Design-Absolventen unter die Arme.
PlayStation-Veteran und -Architekt Mark Cerny nähert sich nach eigenen Angaben so langsam dem Ende seiner langen Karriere.
Bevor es so weit ist, will er aber noch dafür sorgen, dass talentierte Leute nachrücken. Zu diesem Zweck hat er sich kurzerhand mit Game-Awards-Schöpfer Geoff Keighley zusammengetan und die "Nova Games Foundation" gegründet.
Mit diesem neuen Förderprogramm spricht man Absolventen im Bereich Game Design an. Jedes Jahr sollen 20 Nachwuchstalente ein Stipendium in sechsstelliger Höhe erhalten.
Mark Cerny ist eine Branchenlegende. Er wirkte in der Vergangenheit nicht nur an Spieleklassikern wie Crash Bandicoot mit, sondern war als Systemarchitekt maßgeblich für die Hardware-Entwicklung der PlayStation 4 und PlayStation 5 verantwortlich.
Wie beide im Gespräch mit Game File verraten, ist das Programm tatsächlich auf Jahrzehnte ausgelegt. Ausgewählten Personen winken demnach eine Finanzspritze in Höhe von 100.000 US-Dollar (ohne Bedingungen) sowie Mentoren-Programme.
Bei einem besonders vielversprechenden Projekt besteht sogar die Chance auf eine Förderung von bis zu einer halben Million US-Dollar zusätzlich. Ob diese Boni ausgezahlt werden, hängt jedoch vom Erreichen konkreter Entwicklungs-Meilensteine ab.
"Ich nähere mich dem Ende meiner Karriere", sagt Cerny. "Ich bin zwar noch nicht ganz fertig, aber ich denke derzeit viel darüber nach, wie ich der Branche auf bestmögliche Art etwas zurückgeben kann."
"Ich wollte schon immer etwas zurückgeben", ergänzt Keighley. "Aufgrund meiner Position in der Industrie fand ich es aber nie angemessen, kommerziell in Spiele zu investieren. Ich habe nie Aktien eines Spieleunternehmens besessen oder mich finanziell an einem Titel beteiligt. Bei Nova geht es rein um Philanthropie: Wir fordern keine Unternehmensanteile und wollen die Fördergelder auch nicht zurückhaben. Unsere erhoffte Rendite ist rein kreativer Natur. Wir möchten neuen Stimmen dabei helfen, eigene Spiele zu entwickeln und in der Branche Fuß zu fassen."
Beteiligt ist zudem Hazelight-Gründer Josef Fares (It Takes Two), der das Projekt mit Spenden und als Mentor unterstützt. Weltweit nehmen 13 Universitäten an dem Programm teil, die ersten Stipendiaten stammen aus den Abschlussjahrgängen 2026 und 2027. Die Bewerbungsphase startet bereits im Dezember.