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Monster Hunter Wilds: Hardwarefresser kommt auf die Switch 2
Schon im Juni hatte Capcom eine Umsetzung von Monster Hunter Wilds für die Switch 2 angekündigt, jetzt steht der Termin fest: Am 4. Dezember erscheint das technisch anspruchsvolle Action-RPG für Nintendos aktuelle Konsole. Wie Capcom den Hardwarehunger bändigen will, bleibt allerdings noch offen.
Im Rahmen der heutigen Nintendo Direct hat Capcom den Veröffentlichungstermin von Monster Hunter Wilds für die Switch 2 bekannt gegeben. Am 4. Dezember 2026 soll die Portierung erscheinen. Die bereits für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältliche Monsterjagd lässt sich damit erstmals auch unterwegs spielen.
Ganz überraschend kommt die Umsetzung nicht. Bereits im Juni hatte Capcom zusammen mit der Ankündigung der großen Erweiterung Monster Hunter Wilds: Ascendance bestätigt, an einer Switch-2-Version zu arbeiten. Einen Termin nannte das Unternehmen damals jedoch noch nicht.
Auf Nintendos Konsole soll Monster Hunter Wilds sowohl den Handheld- und Tischmodus als auch die Ausgabe am Fernseher unterstützen. Darüber hinaus ist lokales Mehrspielergaming mit bis zu vier Switch-2-Konsolen möglich. Online unterstützt die Portierung ebenfalls bis zu vier Spieler und Crossplay mit den anderen Plattformen.
Käufer der Switch-2-Fassung steigen nicht beim ursprünglichen Stand vom Februar 2025 ein. Capcom wird sämtliche bis zum 4. Dezember auf den anderen Plattformen veröffentlichten Titel-Updates direkt mitliefern. Dazu zählen unter anderem der Grand Hub sowie nachgereichte Monster wie Mizutsune und Lagiacrus und die Kooperation mit Final Fantasy XIV. Auch nahezu alle bisherigen Event-Quests sollen enthalten sein.
Damit soll die Switch-2-Version zum Start weitgehend auf demselben Stand liegen wie die Fassungen für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Auch bei der weiteren Entwicklung wird Nintendos Konsole berücksichtigt: Die für 2027 angekündigte große Erweiterung Ascendance soll ebenfalls für die Switch 2 erscheinen.
Technisch ist die Portierung durchaus bemerkenswert. Monster Hunter Wilds gehört insbesondere auf dem PC nicht zu den genügsamen Spielen. Im ComputerBase-Benchmark mit 23 Grafikkarten hinterließ die auf Capcoms RE‑Engine basierende Technik einen durchwachsenen Eindruck. Für durchschnittlich 50 FPS in WQHD mit hohen Details und Quality-Upscaling war zum damaligen Test beispielsweise mindestens eine GeForce RTX 4070, RTX 5070, Radeon RX 7800 XT oder RX 9070 notwendig.
Selbst die offiziellen Mindestanforderungen für den PC sehen für 30 FPS in Full HD bei niedrigen Details eine GeForce GTX 1660 oder Radeon RX 5500 XT vor – und selbst dabei wird intern lediglich mit 1.280 × 720 Pixeln gerendert und anschließend hochskaliert. Für 60 FPS empfiehlt Capcom auf dem PC sogar Frame Generation.
Entsprechend spannend ist die Frage, welche Kompromisse die Entwickler für die Switch 2 eingehen. Gerade ein stärkeres Upscaling dürfte naheliegen. Nintendos Konsole unterstützt über ihre Nvidia-GPU DLSS, wodurch sich anspruchsvolle Spiele mit einer niedrigeren internen Renderauflösung ausgeben lassen.
Genau hierzu hält sich Capcom bislang allerdings bedeckt. Weder eine Zielauflösung noch eine angestrebte Bildrate für Monster Hunter Wilds auf der Switch 2 wurden genannt. Ob sich Grafikdetails oder einzelne technische Funktionen gegenüber den anderen Fassungen unterscheiden, geht aus den bislang veröffentlichten Angaben nicht hervor. Nintendo listet lediglich Handheld-, Tisch- und TV-Modus als unterstützte Betriebsarten.