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Apple Pencil am iPhone Duo: Was geht und was nicht
Das hätten viele Beobachter nicht erwartet: Apple gibt für sein iPhone Duo seinen Bedienstift frei. Allerdings darf es nur ein spezifisches Modell sein.
iPhone Duo plus Apple Pencil: Erstmals Malen auf dem iPhone.
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„Who wants a stylus?“, hatte Steve Jobs bei der Vorstellung des allerersten iPhone-Modells im Jahr 2007 noch verächtlich gefragt. Wie sich nun zeigt: augenscheinlich Apple – und vermutlich eine ganze Reihe von Benutzern. Denn das neue iPhone Duo wird das erste Apple-Handy sein, das sich mit einem Apple-Stift steuern lassen wird. Das hat der Hersteller am Mittwoch bei seiner Keynote mitgeteilt. Zuvor hatte die Gerüchteküche zwar angenommen, dass Apple die Pencil-Bedienung bei seinem ersten Foldable intern getestet habe, die Idee dann aber verworfen habe.
Dem ist also nicht so. Apple lässt allerdings nicht alle Stiftmodelle zu, sondern nur eines: den Apple Pencil mit USB-C. Das Gerät ist mit 89 Euro (bei Apple) vergleichsweise günstig, andere Pencils kosten mehr, etwa der Standard-Pencil der 2. Generation oder der Pencil Pro (beide 149 Euro). Allerdings gibt es dann teilweise auch mehr Features, beim Pencil Pro etwa haptisches Feedback, eine Schwebefunktion, das Finden via „Wo ist?“ und das Erkennen von Stiftdrehungen. All das beherrscht das Duo mit dem Apple Pencil USB-C nicht.
Offenbar ist es nicht möglich, den Stift am iPhone Duo magnetisch zu befestigen, induktives Laden (wie an verschiedenen iPad-Modellen) beherrscht die USB-C-Variante des Pencil ohnehin nicht. Somit muss man vermutlich aufpassen, den Stift nicht zu verlieren. Der Apple Pencil USB-C hat einen versteckten Anschluss für USB-C-Stecker, der auftaucht, wenn man die Kappe nach oben schiebt.
Wie gut der Apple Pencil mit dem Duo arbeitet, ist noch unklar – Tests dazu wird es erst im Oktober geben. Das Gerät verfügt über eine Nanotextur auf dem Screen (inneres Display), was dazu beiträgt, dass weniger Relexionen auftreten. Die Nutzung mit dem Stift sollte sich dadurch zudem recht natürlich anfühlen.
Die Nanotextur hilft auch dabei, dass der reguläre Pencil überhaupt genutzt werden kann – es ist also keine spezielle Spitze notwendig, die weicher ausfällt. Letztere war bei Foldables von Samsung bei der Stiftbedienung per „S-Pen“ immer notwendig, um den vergleichsweise weichen Screen nicht zu beschädigen. Der Support für den Apple Pencil soll „später in diesem Jahr“ verfügbar gemacht werden, wie Apple in seinem Kleingedruckten schreibt. Ob der Konzern auch einen kleineren Stift einführen wird, der optisch besser zum Duo passt, bleibt abzuwarten. Laut der Youtuberin iJustine kann man den Pencil auch auf dem 5,4 Zoll großen Außendisplay nutzen.
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