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Musk legt Streit mit Apple bei – Klage gegen OpenAI läuft weiter
von Oliver Posselt
15. Sep. 2026 |
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Apple Intelligence bringt auf iPhones und anderen Apple-Geräten KI-Funktionen wie Textwerkzeuge und Siri-Erweiterungen mit. Für komplexere Anfragen kann dabei auch ChatGPT von OpenAI eingebunden werden. Genau diese Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt einer Kartellklage von Elon Musks Firmen X und SpaceXAI.
Nun ist der Streit mit Apple laut Reuters offenbar beendet. In einer Gerichtsakte beantragten X und SpaceXAI, ihre Ansprüche gegen den iPhone-Hersteller fallen zu lassen. Warum es dazu kam und ob eine Einigung oder Zahlung dahintersteckt, bleibt offen. Apple, X und die beteiligten Musk-Firmen äußerten sich zunächst nicht.
Der Vorwurf lautete, Apple und OpenAI hätten sich den Markt für KI-Chatbots auf Smartphones untereinander aufgeteilt. Apple habe ChatGPT exklusiv in Apple Intelligence integriert und damit Konkurrenten wie Musks KI-Firma xAI außen vor gelassen. Apple hatte dem widersprochen, die OpenAI-Anbindung sei nicht exklusiv.
Gegen OpenAI geht das Verfahren jedoch weiter. OpenAI erklärte laut Gerichtsunterlagen, nicht Teil der Vereinbarung mit Apple gewesen zu sein und deren Details nicht zu kennen. Das Unternehmen fordert Einsicht, weil die Einigung Auswirkungen auf die eigene Verteidigung haben könnte. Für iPhone-Nutzer ändert sich dadurch erst einmal nichts. ChatGPT bleibt als optionaler Partner innerhalb von Apple Intelligence verfügbar. Der juristische Schlagabtausch zwischen Musk und OpenAI ist damit allerdings noch lange nicht beendet.
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