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Steam Frame: Valves neues VR-Headset startet ab 1.049 Euro ins Los-System
Nach langer Wartezeit stehen alle Details fest. So funktioniert die Vorbestellung auf Steam und diese Technik steckt in der kabellosen Standalone-Brille.
Nach jahrelangen Gerüchten und zehn Monaten seit der offiziellen Enthüllung steht der Release von Valves lang erwartetem Standalone-VR-Headset endlich kurz bevor. Das Steam Frame geht in Kürze in den Versand – und zwar zu einem bestätigten Startpreis ab 1.049 Euro.
Das Frame ist Valves erstes VR-Headset seit Index aus dem Jahr 2019 und liefert in fast jeder Hinsicht ein massives Upgrade. Die Entwickler haben bessere Bildschirme verbaut und das Gewicht drastisch reduziert. Zudem übernimmt das Headset das Bewegungs- und Positions-Tracking nun komplett selbst, anstatt sich wie früher auf externe Basisstationen zu verlassen.
Im direkten Vergleich mit topaktuellen Consumer-VR-Headsets wie dem Meta Quest 3 fallen die Neuerungen vielleicht etwas weniger dramatisch aus. Bemerkenswert sind sie aber allemal. Ihr könnt euch die kompletten Specs direkt auf der Webseite von Valve ansehen.
Die spannendste Info der heutigen Ankündigung ist aber wohl der Preis. Schließlich hat Valve in der Vergangenheit bereits ausführlich über die Technik gesprochen. Ihr bekommt das Steam Frame mit 256 GB Speicherplatz für 1.049 €. Das 1-TB-Modell1.279 € zu Buche. Völlig egal, für welche Version ihr euch entscheidet: Die Verpackung enthält immer das Headset inklusive des am Hinterkopf montierten Akkus, zwei Controller, einen Abstandshalter, ein Ladekabel und einen Dongle. Dieser Dongle ermöglicht auch den genialsten Party-Trick des Frame. Ihr streamt damit Spiele völlig unkompliziert direkt von eurem PC.
Im Gegensatz zu klassischen PC-VR-Brillen benötigt ein Standalone-Headset wie das Steam Frame oder die Meta Quest 3 keinen angeschlossenen High-End-Rechner. Prozessor, Akku und Kameras für das Tracking sind direkt im Gerät verbaut, wodurch es komplett kabellos funktioniert.
Valve bietet parallel zum Headset auch einige optionale Extras von sich und Drittanbietern an. Ein offizielles Netzteil kostet 39 €. Für 69 € bekommt ihr ein "Ergonomic Accessories Kit". Dieses Paket umfasst einen Headstrap, Handschlaufen für die Controller, passende Akkufachabdeckungen und einen erweiterten Lichtblocker. Wer Ersatzteile braucht, greift für 59 € zum "Accessory Replacement Kit". Hier bekommt ihr ein neues Gesichtspolster, ein Kopfpolster und einen Lichtblocker. Im Rahmen eines Interviews mit Valve fiel zudem das Stichwort eines "Enthusiast"-Zubehörpakets, das nach dem Launch erscheinen soll. Angeblich enthält es eine Premium-Audiolösung sowie einen weiteren austauschbaren Akku. Von offizieller PR-Seite gibt es dafür allerdings noch keine Bestätigung.
Auch externe Partner mischen kräftig mit. Der Anbieter Zennioptical liefert magnetische Korrekturlinsen für knapp 67,95 $ pro Paar. Und falls ihr mit der standardmäßigen, monochromen Passthrough-Kamera des Frame unzufrieden seid: Arcturus hat ein echtes "Plug-and-Play"-Upgrade auf eine Vollfarb-Kamera für 157 € am Start.
Das wären also die Preise – doch wie kommt ihr nun an so ein Headset? Valve setzt hier auf ein ähnliches Reservierungssystem wie damals bei den Steam Machines. Heißt konkret: Wer sich ein Steam Frame schnappen möchte, kann sich ganz einfach für das gewünschte Modell eintragen. Das Zeitfenster dafür läuft vom 14. September bis zum 17. September um 19:00 Uhr (MESZ).
Sobald diese Frist abläuft, wirft Valve alle Vorbesteller in einen großen Lostopf. Eine "einmalige Zufallsziehung" bestimmt dann eure Platzierung auf der Reservierungs- oder Warteliste. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, erhaltet ihr noch am 17. September eine E-Mail. Darin erfahrt ihr sofort, ob ihr es auf die Reservierungsliste geschafft habt oder vorerst auf der Warteliste landet. Wer die erste Anmeldefrist verpasst, rutscht automatisch ans Ende der Warteliste. Ihr werdet dann benachrichtigt, sobald ihr in die Reservierungsschlange aufrückt.