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Google Home: Externe KI-Agenten steuern das Smart Home per MCP
von Carsten Knobloch
16. Sep. 2026 |
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Ziemlich klasse für fortgeschrittene Nutzer: Google öffnet sein Smart-Home-Ökosystem für externe KI-Agenten. Über das Model Context Protocol (MCP) können Drittanbieter-Assistenten wie Claude, Hermes oder Open Claw künftig auf vernetzte Geräte zugreifen, deren Status auswerten und Aktionen ausführen.
Google Home MCP ersetzt dabei nicht das hauseigene Gemini for Home, sondern fungiert als zusätzliche Schnittstelle. Externe Agenten können dadurch Gerätedaten und Verläufe analysieren, um etwa festzustellen, wie oft die Waschmaschine lief oder wie lange das Licht brannte. Ebenso sind geräteübergreifende Kamera-Auswertungen, der Bau eigener Dashboards oder das Senden von Sprachnachrichten über vernetzte Nest-Lautsprecher nach erledigter Arbeit möglich. Bestimmte Sicherheitsgrenzen bleiben bestehen, so dürfen Agenten beispielsweise keine Schlösser an Türen öffnen.
Die Sache hat allerdings gleich mehrere Haken (wer hätte das gedacht?). Zum Start steht die Funktion ausschließlich in den USA für Abonnenten von Google Home Premium Advanced zur Verfügung. Das Abo kostet 20 US-Dollar im Monat oder 200 US-Dollar im Jahr. Die Einrichtung richtet sich zudem klar an Entwickler und Bastler, da dafür ein eigenes Google-Cloud-Projekt angelegt und konfiguriert werden muss. Der Rollout soll in den kommenden Wochen anlaufen. Neu ist der Ansatz nicht, bei Home Assistant lässt sich ein ähnliches MCP-Setup bereits nutzen. Und - haben wir Leser am Start, die liebend gerne MCP mit Google Home in Deutschland nutzen wollen würden?
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