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Windows-11-Installationsassistent: Flyoobe 3.0 führt übertragbare Profile und Systemübersicht ein
Flyoobe 3.0 setzt auf eine überarbeitete Oberfläche und ein schlankeres Konzept. Statt Windows umfassend zu optimieren, bündelt das Tool künftig Systemeinstellungen, Apps und Anpassungen in einer zentralen Übersicht. Hinzu kommen übertragbare Konfigurationsprofile und ein Upgrade-Pfad für Windows 11 auf nicht unterstützten PCs.
Mit Version 3.0 erhält der Installationsassistent für Windows 11 nicht nur eine neue Oberfläche, sondern auch eine leicht veränderte Schreibweise: Aus „FlyOOBE“ wird „Flyoobe“. Weitaus tiefgreifender fallen jedoch die Änderungen an der Architektur aus. Der bisherige Einrichtungsassistent mit seinen zahlreichen separaten Seiten und Fenstern wird durch eine schlankere, native WinForms-Oberfläche ersetzt, die sämtliche Ansichten in einem einzigen Hauptfenster zusammenführt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Bereichen soll dadurch deutlich übersichtlicher werden.
Den Mittelpunkt der neuen Oberfläche bildet eine zentrale Übersicht, in der Flyoobe Windows-Einstellungen, installierte Anwendungen, Personalisierungsoptionen, vorinstallierte Software und Systemaufgaben zusammenführt. Sie zeigt den aktuellen Zustand des Rechners und kennzeichnet Einstellungen, die von den hinterlegten Empfehlungen abweichen. Dabei trennt die Anwendung bewusst zwischen empfohlenen Konfigurationen und individuellen Entscheidungen des Anwenders. Eine rote Markierung bedeutet folglich nicht zwangsläufig, dass eine Einstellung fehlerhaft ist oder geändert werden muss. Auch bei der Bedienung verfolgen die Entwickler einen schlankeren Ansatz: Statt bereits vorhandene Windows-Werkzeuge in der eigenen Oberfläche nachzubilden, öffnet Flyoobe die jeweils zuständigen Systemdialoge direkt.
Ergänzend bietet Flyoobe künftig optionale KI-gestützte Erläuterungen zu einzelnen Windows-Einstellungen, wobei die KI die Bedeutung einer Konfigurationsregel verständlich erklären und damit bei der Entscheidung über eine mögliche Änderung helfen soll. Eigenständig in die Systemkonfiguration eingreifen darf sie allerdings nicht, das Anwenden von Einstellungen bleibt weiterhin an die regulären Bedien- und Bestätigungsabläufe der Anwendung gebunden.
Die eigentliche Konfiguration erfolgt nun über verschiedene Signaturen, die in der editierbaren Datei Flyoobe.ini hinterlegt sind. Dadurch lassen sich Einstellungen auch außerhalb der Anwendung bearbeiten und anpassen. Für jede unterstützte Windows-Einstellung stehen separate Aktionen zur Verfügung, mit denen sich Änderungen gezielt anwenden oder die jeweiligen Standardwerte wiederherstellen lassen.
Neu sind außerdem übertragbare Konfigurationsprofile, die Flyoobe als Rezepte bezeichnet. Damit lassen sich vollständige Einrichtungen speichern, exportieren und auf anderen PCs importieren. Soll dieselbe Konfiguration auf mehreren Rechnern zum Einsatz kommen, genügt künftig eine einmalige Einrichtung. Beim Import übernimmt Flyoobe die hinterlegten Einstellungen allerdings nicht unmittelbar, sondern merkt sie zunächst vor und stellt sie in einer Zusammenfassung zur Prüfung bereit. Erst nach ausdrücklicher Bestätigung werden die Änderungen angewendet. Bestehende Konfigurationen lassen sich somit kontrolliert auf weitere Rechner übertragen, ohne dass importierte Vorgaben unmittelbar in das System eingreifen.
Auch die Installation zusätzlicher Programme wurde überarbeitet. Flyoobe 3.0 erhält eine durchsuchbare Anwendungsverwaltung auf Basis des Windows-Paketmanagers Winget, über die sich weitere Software auswählen und installieren lässt. Auch den bevorzugten Browser erkennt die Anwendung, sofern dieser bereits installiert ist. Welche Programme im Katalog angeboten werden, legt die ebenfalls editierbare Datei Apps.ini fest. Darüber hinaus erkennt Flyoobe vorinstallierte Windows-Apps anhand der in Bloatware.ini hinterlegten Signaturen und bietet deren optionale Entfernung an. Erkannte Anwendungen werden automatisch erfasst, in der zentralen Übersicht gezählt und zur weiteren Prüfung gekennzeichnet. Ob eine Deinstallat