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KI - Eine verschlüsselte Nachricht aus dem 1. Weltkrieg war mehr als 100 Jahre ein Rätsel – jetzt wurde sie dank KI geknackt
Die entschlüsselte Nachricht kündigt die Ankunft der HMS Canterbury in Sewastopol an. (Bild: Wikimedia Commons)
Bis heute gibt es eine ganze Reihe von verschlüsselten Nachrichten, die noch von niemandem entschlüsselt werden konnten. Einige davon sind mitunter über 100 Jahre alt.
Mithilfe einer KI wurde nun ein solcher Code geknackt. Er stammt aus dem späten 1. Weltkrieg und wurde von den Deutschen zur Kommunikation genutzt.
Gelungen ist der Durchbruch einem Autor, der sich einfach nur »prinz« nennt. In seinem Blog-Artikel schreibt er, dass er damit die Fähigkeiten von OpenAIs neuestem Modell GPT-6 Astra testen und veranschaulichen wollte.
Die nun geknackte Nachricht steht auf einer bekannten Liste ungelöster Codes von Scienceblogs. Dort finden sich etwa auch Nachrichten von Serienmördern und Spionen. Und eben eine Reihe von deutschen Funksprüchen aus dem Jahr 1918, also von kurz vor dem Ende des 1. Weltkriegs.
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Wie die KI herausfand, war das Codewort offenbar »TRUPPENVERSCHIEBUNG«. Dieser Schlüssel war tatsächlich bekannt, bisher gingen Historiker aber davon aus, dass er erst ab Dezember 1918 genutzt wurde. Die Nachricht stammt allerdings aus dem November desselben Jahres.
Mit dem Schlüssel ergibt sich dann folgende Nachricht:
»EIN ENGLISCHER KREUZER EINLIEG X SEWASTOPOL X S4STEN X EIN GESCHWADER DER X ALLIIERTEN FOLGT 26STEN X«
Warum der erste Buchstabe in »S4STEN« ein »S« ist, ist unklar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass dort eigentlich eine »2« stehen müsste.