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Google Pixel Watch 5 im Test: Diese Smartwatch holt bei Pulsverlust und Atemstillstand Hilfe
Die Pixel Watch 5 überzeugt im Test mit zahlreichen Detailverbesserungen, die über mehr Leistung, mehr RAM und mehr Gemini-KI hinausgehen. Vor allem mit noch ausstehenden neuen Gesundheitsfunktionen könnte sie sich von der Konkurrenz weiter absetzen, was sie beim Design bereits seit jeher gekonnt tut.
Die Google Pixel Watch 5 setzt auf einige Detailverbesserungen, die im Test in vielen Bereichen durch eine tiefere Integration von Gemini mit proaktiven Hinweisen auf der Smartwatch, die neue Google-Health-App, den darin integrierten KI-Coach und Wear OS 7.0 erreicht werden. Auch bei den Fitnessfunktionen gibt es mit dem Krafttraining jedoch Neuerungen. Und der neue Health Guardian liefert mit einem kommenden Update Hinweise auf Bluthochdruck, eine Insulinresistenz und die Qualität der Schlafatmung. Schon jetzt kann er beim Pulsverlust oder einem Atemstillstand Hilfe rufen – zwei Funktionen, die vielen Smartwatches fehlen. Bei der genaueren Standortbestimmung über GPS nutzt Google zudem Daten von Google Maps und der zwar mit dem des Vorgängers identische Prozessor soll in der Pixel Watch 5 schneller arbeiten.
Die Pixel Watch 5 ist unverändert in den beiden Größen 41 mm und 45 mm erhältlich und kostet in der kleineren Variante 419 Euro in der WLAN- und 519 Euro in der LTE-Version. Das sind jeweils 20 Euro mehr als die WLAN- und LTE-Modelle der Pixel Watch 4 (Test). Das 45-mm-Modell kostet in der WLAN-Version hingegen 449 Euro. Mit LTE sind es 549 Euro. Für die große Pixel Watch 5 lässt Google die Preise somit unverändert zum Vorgänger. Der Handel unterbietet die unverbindliche Preisempfehlung von Google bislang kaum. Es stehen vier (41 mm) respektive drei (45 mm) Farben zur Auswahl.
Äußerlich sieht die Pixel Watch 5 aus wie eine Pixel Watch 4. Unterschiede sind nicht zu erkennen. Auch das Gewicht fällt mit 31 und 36,7 Gramm identisch mit dem Vorgänger aus wie die Dicke von 12,3 mm. Am schicken Design, wenn man grundsätzlich an einer runden Smartwatch Gefallen findet, ändert sich somit in diesem Jahr nichts. Die Pixel Watch 5 wird erneut von einem runden Glas bedeckt, bei dem der Rahmen und das Display fast unsichtbar ineinander übergehen, da Google bei vielen Zifferblättern auf einen schwarzen Hintergrund setzt, der den Übergang gekonnt kaschiert. Die neuen Watchfaces werten das Erscheinungsbild allerdings sichtbar auf und sind auch äußerlich eine Bereicherung für die Pixel Watch 5.
Neu sind auch die Sportarmbänder, wenn auch nicht bei der Halterung, die weiterhin nicht den Einsatz herkömmlicher Stift-Armbänder erlaubt. Das Silikon der bisherigen Armbänder hat Google gegen neuen „hydrierten Acrylnitrilbutadien-Kautschuk“ (HNBR) ausgetauscht, der unter anderem auch bei Zahnriemen für Autos eingesetzt wird. Dass man unter dem Gummi-Armband schnell schwitzt, kann aber auch das neue Material nicht verhindern. So angenehm wie das Google Fitbit Air mit Stoffarmband trägt sich die Pixel Watch 5 nicht.
Doch wenn Google die äußeren Werte unangetastet lässt, müssen die inneren Werte umso mehr überzeugen – und an diesen hat Google angesetzt.
Hervorzuheben ist der laut Google 12 Prozent schnellere Prozessor, wenngleich das Datenblatt weiterhin den Qualcomm Snapdragon W5 Gen 2 und einen Arm Cortex-M55 als Co-Prozessor für Hintergrundaktivitäten wie das Always-On-Display und die kontinuierliche Herzfrequenzmessung nennt. Der Chip sei zudem 20 Prozent schneller bei „On Device Intelligence“, erklärt Google. Taktraten lassen sich allerdings nicht zuverlässig auslesen. Eine träge Bedienung zeigt auch die Pixel Watch 5 wie der Vorgänger im Alltag nicht und man hat nie das Gefühl, dass der Smartwatch zu wenig Leistung zur Verfügung steht. Wear OS mit aktuellem Snapdragon-SoC bietet eine sehr gute Basis für Smartwatches.
Neu sind allerdings 3 GB statt 2 GB RAM und 64 GB statt 32 GB Speicher. Mit 64 GB internem Speicher ist dieser identisch mit dem in einer Apple Watch Series 12 und Watch Ultra 4.
Minimale Unterschiede gibt es bei der Akkukapaz