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Java 27 erschienen
Das neue OpenJDK 27 verbessert Stabilität, Performance und Sicherheit von Java.
Das neue Release markiert neun JDK Enhencement Proposals (JEPs) als erledigt. So ist G1 nun der Default Garbage Collector in allen Umgebungen, der immer ausgewählt wird, wenn auf der Kommandozeile kein anderer angegeben ist. Der Garbage Collector identifiziert und entfernt nicht mehr benutzte Objekte und gibt deren Speicher wieder frei. Er entlastet so den Programmierer von der Aufgabe, den Speicher selbst zu verwalten, und verhindert viele speicherbezogene Fehler.
Mit Blick auf Sicherheitsprobleme, die das Quantencomputing aufwerfen wird, führt Java 27 hybride Post-Quantum-Schlüsselaustauschverfahren für TLS 1.3 ein. Sie kombinieren bewährte klassische Schlüsselaustauschverfahren mit dem neuen, quantenresistenten ML-KEM, was die Sicherheit weiter erhöhen soll. Anwendungen merken von der Neuerung kaum etwas. Compact Object Headers werden das Default-Format für Object Header, die sich damit von 96 auf 64 Bits verkürzen, was Platz im Heap spart. Das alte 96-Bit-Format bleibt aber vorerst weiter bestehen.
Einige der abgearbeiteten Proposals sind Wiedervorlagen bereits bekannter JEPs. So etwa ein API für Lazy Constants, also unveränderliche Objekte, die als Preview eingeführt wird. Eine weitere Preview betrifft eine Verbesserung des Pattern Matching durch Einführung primitiver Typen in Mustern. Ebenfalls als Preview gibt es ein API, das kryptografische Schlüssel, Zertifikate und Zertifikats-Widerruflisten in dem weit verbreiteten Privacy-Enhanced Mail (PEM) Transportformat enkodiert.
Java 27 konsolidiert viele bestehende Entwicklungen, bevor Java 28 wieder einen deutlich sichtbareren Eingriff in Sprach- und Laufzeitmodell bringen wird.
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