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Künftig wöchentlich neue Ubuntu-Kernel
Canonical stellt auf einen überlappenden, zweiwöchigen Turnus für Kernel-Updates um, der dazu führt, das künftig wöchentlich Kernel-Aktualisierungen erscheinen. Bislang erschienen reguläre Updates aller vier und Sicherheitsupdates aller zwei Wochen.
In der ersten Woche eines Zyklus liegt der Schwerpunkt auf der Integration der Patches, der Vorbereitung der Pakete, der Fertigstellung der Builds und ersten Funktionstests. In der zweiten Woche kommen dann Zertifizierungen, die abschließende Integration sowie Regressionstests an die Reihe. Auf diese Weise können Admins die Release-Kandidaten bereits vor der endgültigen Freigabe durch Canonical prüfen.
Die Beschleunigung des Update-Prozesses ist unter anderem eine Folge der Schwachstellensuche mit KI, die zu einer steigenden Zahl gemeldeter Sicherheitslücken führt. Außerdem stieg die Anzahl der Schwachstellen auch dadurch, dass das Kernel-Projekt seit 2024 selbst als CVE Numbering Authority (CNA) tätig ist und seitdem CVE-Nummern für eine große Zahl von Kernel-Fehlern vergibt.
Neben der höheren Veröffentlichungsfrequenz bei Kernel-Updates will Canonical für neu veröffentlichte Schwachstellen – sofern möglich – innerhalb von 24 bis 48 Stunden sichere Übergangslösungen oder andere Abhilfemaßnahmen bereitstellen.
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