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Sony meldet neues Patent für Matchmaking an - es funktioniert mit KI
Ein neues Patent beschreibt die Auswertung von Chat-, Kauf- und Biometriedaten für fairere Lobbys. Das System soll auf Wunsch der Spieler lernen.
Matchmaking ist so ziemlich in jedem Esport-Titel ein riesiges Thema. Es kann der absolute Segen sein, mit einem starken Team gematcht zu werden. Oder ihr erlebt das Matchmaking als Fluch, der euch eine Niederlage und einen perfekten Grund bringt, die Schuld nicht bei eurem fehlenden Skill zu suchen. Je besser das Matchmaking, desto fairer die Voraussetzungen. Deshalb hat Sony jetzt ein Patent angemeldet, das mithilfe der KI und erweiterter Daten versuchen soll, die Teams noch ein bisschen genauer zu verteilen.
Normalerweise werden Daten wie das eigene Können, der spielinterne Rang und persönliche Vorlieben genutzt, um das Matchmaking möglichst gleichmäßig zu gestalten. Wie ihr sicher selbst wisst, funktioniert das manchmal besser und manchmal leider auch schlechter.
Das erst am 10. September angemeldete Patent von Sony beschreibt jetzt aber ein Modell für das Matchmaking, das einfach Daten aus dem gesamten Ökosystem des Herstellers bezieht. Welche Daten sind damit genau gemeint? Also, Sony sieht vor, jeden Spieler auch anhand von Vorlieben oder eurer bevorzugten Art von Mitspielern zu beurteilen, die ihr Sony selbst mitteilen könnt.
Sony Interactive Entertainment meldet regelmäßig hunderte Patente rund um PlayStation-Hardware, Software und KI-Technologien an. Viele dieser Konzepte dienen primär der Absicherung von Ideen und werden nicht zwingend in kommerziellen Spielen umgesetzt.
Auch die Spielzeit aus euren Titeln, euer Skill, Infos aus euren Warenkörben, Social-Media-Daten oder sogar euer Suchverlauf können mit einbezogen werden. Das Patent beschreibt sogar Möglichkeiten, Daten aus Chats und sogar Audiodaten und biometrische Daten. Klingt vermutlich nicht gerade so angenehm, was den Schutz der Privatsphäre angeht, wenn all diese Daten für das Matchmaking genutzt werden könnten.
Es scheint immerhin kein Muss zu sein. Das Patent spricht davon, dass Spieler ihr Profil für dieses System aktualisieren können. Zudem würde das KI-unterstütze Matchmaking zusammen mit den Spielern basierend auf ihrem Feedback weiterentwickelt werden. Auch eine Anzeige zur Kompatibilität von Spielpartnern steht im Raum. Das fände ich allerdings extrem interessant.