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Immer wieder sonntags KW 39: Neue Euro-Banknoten, Shelly-Verkauf, Wero und mehr
von Carsten Knobloch
27. Sep. 2026 |
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Einen schönen Sonntag euch allen! Hinter uns liegt eine Woche, die es nachrichtentechnisch wieder ganz schön in sich hatte. Vor allem im Smart Home gab es reichlich Redebedarf: Die Übernahmegeschichte rund um Shelly hat die Gemüter ordentlich erhitzt. Dazu gab es neue Datenblätter für Samsungs Tablet-Riege, frische KI-Modelle und natürlich einiges von Apple.
Die neuen Apple Watches, iPhones und die AirPods sind ja mittlerweile auf dem Markt. Für die Apple Watch gab es bereits ein Update, iOS und iPadOS bekommen in den nächsten Tagen Version 27.0.1 aufgebrummt. Dazu hat Apple auch noch die neuen Beats 360 vorgestellt - und zu kommenden Geräten wie Apple TV, HomePod mini und iPad mini gab es Leaks. Für Apple-Fans ein teurer Herbst.
Falls ihr unter der Woche nicht alles mitbekommen habt, ist das kein Beinbruch. Hier kommt der kompakte Überblick über ausgewählte Themen der letzten sieben Tage zum Nachlesen. Und falls da nichts dabei ist, einfach durchs Archiv blättern, gab ja auch nicht nur News, sondern jede Menge an Software-Tipps und auch Anleitungen. Manches ändert sich halt nie.
Die Europäische Zentralbank hat ihre Online-Befragung zum künftigen Design der Euro-Geldscheine ausgewertet. Knapp zehn Millionen Menschen haben teilgenommen, der Großteil davon unter 35 Jahren. Die Favoriten drehen sich um europäische Kultur sowie Flüsse und Vögel. Die Entscheidung soll Ende 2026 fallen, im Umlauf landen die neuen Banknoten dann allerdings erst Anfang der 2030er Jahre.
Große Überraschung für Heimvernetzer: Schneider Electric plant ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Shelly Group und bietet 70 Euro je Aktie. Das entspricht einer Unternehmensbewertung von rund 1,2 Milliarden Euro. Vorstand und Gründer unterstützen das Vorhaben. Sofern alle Genehmigungen vorliegen, soll der Deal im ersten Quartal 2027 über die Bühne gehen.
Der europäische Bezahldienst Wero, angetreten als Alternative zu US-Schwergewichten wie PayPal, meldet das Erreichen von 60 Millionen registrierten Nutzern. Ein beträchtlicher Teil dieser Konten dürfte allerdings automatisch durch Kooperationen mit Partnerbanken entstanden sein. Ob und wie stark der Dienst im Alltag aktiv genutzt wird, muss sich erst noch zeigen.
Anthropic hat das erste Sprachmodell seiner neuen 5.5-Generation ins Rennen geschickt. Claude Opus 5.5 soll auf dem Niveau des bisherigen Claude Fable 5.1 arbeiten, dabei jedoch rund 40 Prozent geringere Betriebskosten verursachen und Antworten gut 30 Prozent schneller generieren. Auch die Token-Preise fallen entsprechend günstiger aus.
Nach den heftigen Diskussionen um den geplanten Verkauf an Schneider Electric hat sich Shelly-Mitgründer Dimitar Dimitrov an die Nutzer gewandt. Zentrale Punkte wie die lokale Steuerung, offene Schnittstellen und Plattform-Integrationen sollen unangetastet bleiben. Die Skepsis bleibt natürlich verständlich, Dimitrov bittet die Community darum, das Unternehmen an seinen künftigen Taten zu messen.
Wer auf seinem Google Pixel individuelle Zifferblätter für den Sperrbildschirm mithilfe generativer KI bastelt, muss beim Gerätewechsel bald nicht mehr von vorne anfangen. Google bereitet eine Funktion vor, mit der die erstellten Uhren-Designs künftig direkt auf das neue Smartphone übertragen und besser verwaltet werden können.