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PlayStation Disc-Aus 2028: NIS America spricht über Sonys Pläne und Community-Feedback
Der Publisher ist stark auf physische Spiele angewiesen. Nun verrät Firmenchef Saruhashi, dass Sony die Wünsche der Fans durchaus ernst nimmt.
Sony hatte mit seiner Ankündigung, die Produktion physischer Medien ab 2028 einzustellen, bei vielen Fans für Entsetzen gesorgt. Während große Publisher wie etwa Sega und Capcom dem Digitalfokus noch gelassen gegenüberstehen, sieht NIS America das anders. Der Geschäftsführer von NIS America, Kenzo Saruhashi, äußerte sich nun zu Gesprächen mit Sony und dazu, wie das Unternehmen das Feedback der Community aufgenommen hat.
NIS America ist dafür bekannt, stark auf physische Veröffentlichungen und Collector’s Editions zu setzen. Diese werden unter anderem über den eigenen Store verkauft und sind ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells. Somit reagiert das Unternehmen auch direkt auf die Wünsche seiner Kundschaft. So hatte es sich sogar dazu entschieden, die umstrittenen Switch-2-Game-Key-Cards aus seinem Programm zu nehmen.
Auf der PAX West wurde Firmenchef Kenzo Saruhashi von Kotaku zum drohenden Disc-Aus befragt. Er betonte: "Bei unseren bisherigen Gesprächen mit Sony habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie viel Feedback von den Kunden aufnehmen. Auch wenn dies vielleicht ein mögliches Ergebnis ist, könnte sich die Diskussion in Zukunft noch ändern – wir müssen also abwarten, was passiert und wie sich die Sache entwickelt."
Das Feedback der Community dürfte bei dem PlayStation-Unternehmen für ein Umdenken sorgen. Saruhashi sieht sich bei den Gesprächen allerdings noch nicht darin bestätigt, dass Sony seine Pläne tatsächlich überdenken möchte. Es könnte sein, dass die Diskussionen noch bis 2028 anhalten, was auch für Händler wie etwa NIS America wichtig sein könnte.
Sony hatte bereits angekündigt, dass nach dem Disc-Aus eine zukünftige Lösung für Händler geplant sei. Wie diese aussehen dürfte, hat das Unternehmen noch nicht mitgeteilt. Somit könnten "Codes in a Box" als Alternative zu echten Discs angeboten werden oder Spiele könnten künftig immer öfter zusätzliche Collector's Editions anbieten, wie etwa die 400 Dollar teure Collector's Edition von GTA 6, die ohne das Spiel selbst verkauft wird. Dies ist jedoch nur eine Vermutung.
Sony scheint aber die Gespräche und Meinungen von Studiopartnern und Händlern zu suchen. Es bleibt spannend, wie sich Sony in den kommenden Jahren noch entscheiden wird und ob 2028 wirklich das Aus der Disc für die PlayStation bedeuten wird.