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Hin zur Faltenfreiheit: Wie Apple sein iPhone-Duo-Scharnier gestaltet hat
Ein Hardware-Engineering-Vizepräsident äußert sich zu Apples Ansatz beim iPhone Duo, der Spezialmechanik mit mattem Display kombiniert. Es ging um Haltbarkeit.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Viele Hardwaredetails des im Oktober erscheinenden iPhone Duo waren vorab durchgesickert, allen voran der Aufbau in Form eines Reisepassformats, der die Handhabung im Alltag bequemer machen soll als bei früheren Foldables. Eine Überraschung war hingegen die Art des Bildschirms: Apple verbaut für das große Innen-Display einen matten Screen mit sogenannter Nanotextur, wie man ihn bislang nur von iPad Pro und MacBook Pro (plus Apple-Displays) kannte. Die Technik hat gleich mehrere Vorteile, wie Apple selbst durch einen Hardware-Engineering-VIzepräsidenten mitteilen ließ: Man erkennt die dank des besonderen Scharniers ohnehin nur schwerlich wahrnehmbare „Bügelfalte“ noch weniger – und auch bei längerer Nutzung bleibt das offenbar so.
Bei anderen Foldables kann es passieren, dass der Faltbereich nach und nach immer sichtbarer wird, auch wenn er nach Inbetriebnahme fast nicht wahrnehmbar scheint. „An glänzenden Displays lassen sich aufgrund ihrer Spiegelwirkung topologische Unterschiede sehr leicht erkennen. Das ist einer der Gründe, warum wir uns für die matte Oberfläche entschieden haben – sie sieht nicht nur gut aus und verhindert Blendwirkungen, sondern gleicht auch Veränderungen am Scharnier im Laufe der Zeit besser aus“, so Tom Marieb, seines Zeichen Vice President of Hardware Engineering, in einem Interview. Marieb betonte, man könne Apple in Sachen Scharnier- und Display-Haltbarkeit beim iPhone Duo beim Wort nehmen.
Der Manager gab sich überzeugt, dass die Hardware stabil ist. Dazu gehört auch, dass Apple dem Duo ein IP68-Rating gibt, das sowohl Wasserresistenz (6 Meter Wassertiefe über 30 Minuten) als auch Staubschutz verspricht. Letzteres wird in der Praxis äußerst spannend, da selbst Geräte von Google ähnlich angekündigt wurden, jedoch zum „Sandfressen“ neigen, wie Tests etwa von iFixIt zeigten.
In dem Interview, das Marieb mit der Website TechRadar führte, gibt es auch noch ein weiteres interessantes Detail: Apple selbst lehnt die Verwendung von Schutzfolien auf dem iPhone strikt ab. Seit dem „Ceramic Shield 2“-Überzug, das seit dem iPhone 17 dabei ist, mag er es überhaupt nicht, wenn Kunden dies tun.
„Wenn ich persönlich sehe, wie jemand eine Displayschutzfolie auf sein iPhone klebt, bekomme ich Gänsehaut, denn wir arbeiten so hart daran, wunderschöne Frontdisplays herzustellen“, so Marieb.
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