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heise-Angebot: c’t-Workshop: Docker und Container in der Praxis
An zwei Vormittagen im Dezember vermittelt der Online-Workshop „Docker und Container in der Praxis“ Entwicklern und Admins den Einstieg.
Docker und andere Container-Verwalter haben die Aufgaben von Entwicklern und Administratoren verändert. Richtig eingesetzt, erleichtern Container den Alltag erheblich. Als Einsteiger sieht man sich allerdings schnell mit vielen starken Meinungen konfrontiert: Container seien ineffizient und eigentlich längst tot, sagen die einen. Andere raten dazu, Docker zu ignorieren und direkt auf Kubernetes zu setzen oder mit Alternativen wie Podman zu arbeiten.
Auch über die Sicherheit von Containern gibt es viele Meinungen. Während sich die einen auf die vermeintliche Abschottung durch Container verlassen, sehen andere in der Technik einen Sicherheits-Albtraum. Wahr ist: Ohne ausreichend Hintergrundwissen kann man sich viele Sicherheitsprobleme einhandeln. Sicherheitsforscher finden bei Untersuchungen des Internets regelmäßig unzählige fahrlässig eingerichtete Docker-Umgebungen. Wer beim Einrichten die Dokumentation ignoriert, sperrt die Tore seines Systems schnell für Angreifer auf. Auch im Docker Hub, der bevorzugten Quelle für Container-Abbilder, findet man viele versehentlich oder mutwillig unsichere Abbilder. Darauf verweisen Sicherheitsforscher ebenfalls regelmäßig: Zwischen gut gepflegten und nützlichen Container-Abbildern tummeln sich immer wieder unsichere und sogar solche, die in betrügerischer Absicht erstellt wurden.
Der Online-Workshop „Docker und Container in der Praxis“ richtet sich an Entwickler und Administratoren, die neu in das Thema einsteigen wollen oder sollen – mit einem neutralen Blick auf Docker, mögliche Alternativen und die Vor- und Nachteile der Technik.
Neben etwas theoretischem Wissen über Container geht es vor allem um die Herausforderungen im Alltag und eigene Erfahrungen auf der Kommandozeile: Software in Containern verpacken, Dienste mit TLS im Internet veröffentlichen und Probleme in den Containern effizient aufspüren. Damit sie selbst Hand anlegen können, erhalten alle Teilnehmer des Workshops eine Cloudserver-Instanz, auf der sie die Szenarien selbst nachvollziehen. Anhand der Dokumentationen können Sie alle Schritte im Anschluss noch einmal in Ruhe nachvollziehen.
Im theoretischen Teil geht es um die Rolle von Docker Inc. und die Zukunft des Unternehmens, Alternativen wie Podman und die Bedeutung von Open Source und Standardisierung im Container-Umfeld sowie um die Abgrenzung zum Container-Orchestrator Kubernetes.
Im Anschluss an die zwei Vormittage wissen Sie, wie Container Sie in Ihrer Arbeit unterstützen können, und sind in der Lage, eine eigene Infrastruktur in Betrieb zu nehmen oder die eigene Software als Docker-Abbilder bereitzustellen.
Der Workshop findet am 1. und 2. Dezember 2026 jeweils von 9:00 bis 12:30 Uhr in einem Online-Unterrichtsraum statt. Am ersten Nachmittag können die Teilnehmer eigene Erfahrungen auf den Cloud-Servern sammeln und am zweiten Vormittag mit dem Referenten und anderen Teilnehmern über Fragen und Probleme diskutieren.
Technische Voraussetzungen sind ein Computer mit einem SSH-Client, einer Webcam und einem Mikrofon sowie Grundlagenwissen über die Arbeit auf der Kommandozeile. Die Teilnahme am Workshop kostet 880 Euro. Wer bis zum 3. November bucht, spart zehn Prozent und zahlt nur 792 Euro. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum Workshop.
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