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Ukrainische Behörden melden mehrere Tote durch Angriffe auf Kiew
Durch russische Drohnen- und Raketenangriffe auf die Stadt und Region Kiew sind laut ukrainischen Behörden mehrere Menschen getötet und weitere verletzt worden. In Polen wurde der Betrieb zweier Flughäfen zeitweise eingestellt.
Nach erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und die umliegende Region melden die Behörden mindestens drei Todesopfer und mehrere Verletzte, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.
Bei dem Angriff seien in Kiew mindestens zwei Menschen getötet und vier verletzt worden, hieß es von der Militärverwaltung der Stadt. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, teilte auf Telegram mit, in der Stadt seien Wohnhäuser, ein Geschäft und ein Lagerhaus durch die Angriffe beschädigt worden. Es seien mehrere Brände ausgebrochen.
ARD-Korrespondentin Rebecca Barth berichtete über mehrere Explosionen, die kurz nacheinander das Stadtgebiet erschütterten. Ukrainische Journalisten meldeten in Teilen Kiews Probleme mit der Stromversorgung infolge der Angriffe. Auch der Gouverneur der Region Kiew sprach von Schäden an Gebäuden und Infrastruktur durch mehrere Raketen- und Drohnenattacken. In der Gegend rund um die Hauptstadt seien ein Kind ums Leben gekommen und drei Menschen verletzt worden.
Russland bestätigte die Angriffe, bei denen Angaben des Verteidigungsministeriums zufolge ein Kommunikationszentrum in Kiew sowie Energieanlagen in der Region und die Infrastruktur des Donauhafens in Ismail getroffen worden seien.
Russland hat zuletzt spürbare Verluste in der Ukraine erlitten - nun stockt Präsident Putin die Armee weiter auf.
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Wie die polnische Luftverkehrsbehörde mitteilte, wurde aufgrund der russischen Angriffe auf die Ukraine der Betrieb der beiden Flughäfen Rzeszów und Lublin vorübergehend eingestellt.
Polen ließ Militärflugzeuge starten, um den eigenen Luftraum zu sichern, hieß es aus dem Verteidigungsministerium in Warschau. Auch Rumänien ließ Kampfjets aufsteigen.