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Deutschlandticket: Preis steigt ab 2027, Kritik von Verbraucherschützern
von Carsten Knobloch
30. Sep. 2026 |
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Das Deutschlandticket wird zum 1. Januar 2027 erneut teurer. Ab dem Jahreswechsel werden für das bundesweite Nahverkehrs-Abo monatlich 66,80 Euro fällig, was einem Aufschlag von 3,80 Euro gegenüber dem bisherigen Preis entspricht. Für das Ticket ist es bereits die dritte Preiserhöhung seit der Einführung.
Begründet wird der Schritt mit einem neuen Kostenindex, der betriebliche Faktoren wie steigende Personal- und Energiekosten abbildet. Aktuell nutzen rund 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket für den bundesweiten Nah- und Regionalverkehr. Der Bund schießt weiterhin jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Finanzierung zu.
Die anstehende Erhöhung stößt bei Umwelt- und Fahrgastverbänden sowie Verbraucherschützern auf Kritik. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), warnt davor, dass wiederkehrende Preissprünge Fahrgäste vergraulen und wieder vom ÖPNV abbringen könnten. Ständige Erhöhungen dürften den Zugang zu bezahlbarer Mobilität nicht gefährden.
Zudem fordert der vzbv Reformen über das reine Abo-Modell hinaus: Nötig sei ein bundesweit einheitliches Tarifsystem, das auch Gelegenheitsfahrern unkomplizierte, zeitbasierte Tickets bietet, ohne dass man sich mit den Tarifdschungeln lokaler Verkehrsverbünde herumschlagen muss.
Wie sieht das bei euch aus: Nutzt ihr das Deutschlandticket regelmäßig oder ist eure persönliche Schmerzgrenze damit überschritten? Oder habt ihr gar den Take, dass das immer noch günstig ist?
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