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Sierra Leone - Die Bauteile für seine Erfindungen lagen seit Jahren in Freetown bereit – mitten im Müll.
Aus weggeworfenen Dingen baute Kevin Doe im Alter von 13 Jahren eine funktionierende Batterie. (Bildquelle: YouTube)
In Freetown, Sierra Leone, stand Kelvin Doe vor einem weitaus grundlegenderen Problem, als zu entscheiden, was er erfinden wollte: Häufig fehlte schlichtweg der Strom dafür.
Im Alter von 13 Jahren begann er daher, weggeworfene Materialien und elektronische Bauteile zu durchstöbern – stets auf der Suche nach Komponenten, die er sich nicht leisten konnte. Nach etlichen Versuchen gelang es ihm, Säure, Natron und Metallteile so zu kombinieren, dass daraus eine funktionierende Batterie entstand.
Diese improvisierte Konstruktion funktionierte tatsächlich. Und sie markierte den Auftakt zu einer bemerkenswerten Kettenreaktion.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Kelvin hatte schon viel früher begonnen, ausrangierte Geräte zu zerlegen und Komponenten einzusammeln – etwa im Alter von zehn oder elf Jahren. Er lebte in Dworzark, einem Viertel von Freetown mit extrem unzuverlässiger Stromversorgung.
Seine Elektronikkenntnisse eignete er sich im Grunde autodidaktisch an: Er sammelte herumliegende Kabel, Metallteile oder weggeworfene Komponenten ein, nahm sie mit nach Hause, zerlegte sie und versuchte zu verstehen, welche Funktion jedes einzelne Teil erfüllte.
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Ihm standen weder ein Labor noch eine klassische Ausbildung in Elektronik zur Verfügung. Stattdessen bildete genau das seinen Rohstoff, was andere weggeworfen hatten.
Batterien stellten eines seiner ersten großen Hindernisse dar. Kelvin benötigte sie dringend für seine Experimente, doch der ständige Nachkauf war schlichtweg zu teuer. Also begann er damit, eigene Wege zu erforschen, um sie selbst herzustellen.