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„Gears of War: E-Day“: Zurück zu den Wurzeln
Die Hunde des Krieges sind zurück. In „Gears of War: E-Day“ wagt das Entwicklungsstudio The Coalition mit einem Prequel den Neustart der beliebten Action-Saga.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
In Deckung gehen, schießen, nachladen – Bäm! Mit diesem Erfolgsprinzip, einer spektakulären Inszenierung und dem revolutionären Horde-Modus im Multiplayer wurde die Reihe „Gears of War“ zu einem Aushängeschild der Marke Xbox. Ursprünglich von Epic Games entwickelt, landete die Reihe später bei The Coalition und blickt auf inzwischen sechs Abenteuer zurück. „E-Day“ dreht alles zurück auf Anfang, entschlackt das Spielsystem, aber verzichtet nicht auf das gewohnte Actionspektakel. Wir haben die Story-Kampagne durchgespielt.
Kaum vom Einsatz zurück, wollen die beiden Kriegsveteranen Marcus Fenix und Dominic Santiago erstmal verschnaufen, als plötzlich aus der Erde Monster auftauchen und die Stadt Kalona auf dem Planeten Sera ins Chaos stürzen. Die sogenannten „Locust“ kennen keine Gnade und töten alles, was ihnen in den Weg kommt. Das lassen sich Marcus und Dom nicht bieten und machen sich mit ihrer Kameradin Carter und dem jungen Kadetten Lucas auf in die Schlacht.
The Coalition erzählt diese Geschichte in rund 15 Spielstunden gewohnt dreckig, ohne das Pathos anderer Military-Shooter wie „Battlefield“. Die Soldaten sind nur kleine Rädchen im Getriebe der Macht, die sich für ihre Mitmenschen opfern. Oft werden sie von ihren Befehlshabern dabei betrogen und müssen in all dem Chaos ihre Traumata bewältigen und moralischen Werte behalten. Trotz der fast schon comichaft überzeichneten Körper der Soldaten klingt hier ein wenig das Vietnam-Trauma der USA an. Man hat Mitleid mit Soldaten, die von ihren Vorgesetzten als Kanonenfutter in die Schlacht geschickt werden.
Anders als der unpersönliche Master Chief aus „Halo“ haben Marcus und Dom eine emotionale Hintergrundgeschichte. Der eine führt eine schwierige Beziehung zu seinem Vater, der andere sorgt sich um seine Familie. Im Prequel ist davon nur in Ansätzen etwas zu spüren. Die Geschichte erzählt in einem engen Zeitfenster von den ersten Tagen des Krieges. Antworten auf die Fragen, welche Rolle Marcus’ Vater dabei noch spielen wird, welches Schicksal Dom erwartet oder woher die Locust kommen, sind noch in weiter Ferne. Es ist ein intensiver Lagebericht von der Front, der geradlinig und ohne großen Handlungstwist vom Beginn des Krieges gegen die Locust erzählt.
Diese Backstory macht aus „E-Day“ noch lange kein Antikriegsdrama. Im Gegenteil: Das Entwicklungsstudio greift in die Vollen und liefert einige der spektakulärsten Schlachten der Reihe, sarkastisch kommentiert von den Protagonisten. Von einer Stadt in Trümmern geht es über die Verteidigung einer Militärbasis bis in eine Raffinerie, in der Marcus und sein Team sich dem großen Finale stellen. Es geht gegen schleimspuckende Kröten, raketenwerfende Riesenspinnen und dinosaurierähnliche Monster.
Wenn wir als Marcus unsere Waffe zücken, verlässt sich das Abenteuer ganz auf das Erfolgsrezept der Vorgänger. Anders als bei Egoshootern wie „Call of Duty“ stürmen wir nicht einfach durch die Mitte, sondern schießen aus der Deckung auf die Feinde. Kontrollierte Schüsse, ständiger Ortswechsel. Wer an einer Stelle zu lange wartet, wird in höheren Schwierigkeitsgraden von den Gegnern flankiert und überrannt.
Besonders große Gegner haben bestimmte Trefferzonen, an denen sie empfindlich sind. Bei der Kröte warten wir, bis sie ihr Maul öffnet, fliegende Monster treffen wir am besten an ihren Augen. Manchmal ist einer dieser Bosse nicht genug, dann kommen sie gleich doppelt. Auch wenn wir unserem Team keine Befehle geben können, agiert es geschickt und versucht ständig uns wiederzubeleben. Wer will, kann sich wie schon in einigen anderen Teilen zuvor im Koop-Modus mit drei weiteren Spielern in die Schlacht stürzen.
Die Wahl der Waffen kann