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Resident Evil: Capcom plant "Crossover" zwischen Remakes und Hauptreihe
Executive Producer Jun Takeuchi deutet an, dass die beiden Handlungsstränge des Survival-Horrors spätestens zum 40. Jubiläum aufeinandertreffen sollen.
Capcom baut seit Jahren das Horror-Franchise Resident Evil weiter aus. Zum einen gibt es die Hauptreihe, die in diesem Jahr mit Resident Evil Requiem fortgeführt wurde. Zum anderen gibt es die Remakes, die in der Vergangenheit von Fans sehr stark gefeiert wurden, darunter Remakes zu Resident Evil 2, 3 und auch 4. Diese beiden Stränge sollen aber irgendwann aufeinandertreffen, erklärt Executive Producer Jun Takeuchi. Capcom scheint sich bereits seit Resident Evil Village auf dieses "Crossover" vorzubereiten.
Takeuchi äußerte sich über die Zukunft der Reihe in einem japanischen Special-Magazin (übersetzt vom Resident Evil Wiki), das zur Feier des 30. Jubiläums von Resident Evil veröffentlicht wurde. Dort erklärte er: "Derzeit verfolgt 'Resident Evil' einen zweigleisigen Ansatz: Die nummerierten Titel ermöglichen es den Spielern, das fortlaufende Drama der Serie zu erleben, während die Remake-Reihe ihnen die Möglichkeit bietet, in die Vergangenheit einzutauchen."
"Irgendwann wird die Remake-Reihe die Ära der nummerierten Titel einholen, und die Mechanismen dafür werden bereits geprüft. Tatsächlich laufen die Vorbereitungen dafür schon seit 'Resident Evil Village' schrittweise, unter anderem durch das Auftauchen von Namen wie Umbrella und Spencer sowie das Wiederauftauchen von Raccoon City in 'Requiem'. All dies dient der Vorbereitung auf ein Crossover."
Hierbei muss man beachten, dass es mehrere Übersetzungen gibt, die sich teilweise unterscheiden. Jedoch lässt sich festhalten, dass Elemente aus der Vergangenheit bewusst in den neuen Haupttiteln genutzt werden, um sich auf ein "Crossover" vorzubereiten. Wie dieses Crossover am Ende konkret aussehen soll, ist noch nicht bekannt.
Schon jetzt erkennt man, dass neuere Resident-Evil-Spiele in ihren Handlungssträngen oft die Vergangenheit der älteren Teile einbeziehen. Besonders in Requiem konnten Fans mit Leon nach Raccoon City zurückkehren, wo sich Hinweise wie etwa die "Welcome Leon"-Girlande aus dem Resident Evil 2 Remake finden lassen.
"'Resident Evil RE:2' war ein Titel, den wir entwickeln wollten, falls '7' erfolgreich sein sollte. Die 'Resident Evil'-Reihe, die auf der PlayStation begann, war damals in ihren frühen Titeln nicht leicht zugänglich, und selbst wenn man sie spielen konnte, waren sie schon Jahrzehnte alt. Daher verkörpert der Titel auch die Bedeutung von 'Neustart' und 'Antwort'", erklärt Takeuchi.
"Ihr solltet die Bedeutung dieses Crossovers verstehen, bevor die 'Resident Evil'-Reihe ihr 40. Jubiläum feiert. Wo wir gerade beim Thema sind, möchte ich euch einen Hinweis geben: 'Requiem' ist nicht nur ein Titel, der aufgrund seiner Bedeutung als 'Requiem' gewählt wurde. Die Schreibweise von Requiem (REQUIEM) enthält nicht nur das zuvor erwähnte 'RE' (Response/Antwort), sondern auch ein 'Q' (Question/Frage). Mit anderen Worten: Dieses 'Requiem' präsentiert sowohl eine 'Antwort' als auch eine 'Frage'. Was genau das bedeutet, werde ich irgendwann in Zukunft erklären."
Capcom scheint somit langfristige Pläne zu haben, die Remakes mit den neuen Hauptteilen zu verknüpfen. Schon in Resident Evil Village gab es erste Verbindungen, die direkt zu Spencer führten. Dies wurde in Resident Evil Requiem noch stärker weitergeführt. Was Takeuchi aber genau mit einem "Crossover" meint, bleibt bis jetzt offen. Fans müssen sich somit noch eine lange Zeit gedulden, bis die Stränge der Remakes und der Hauptgeschichte wirklich aufeinandertreffen.