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Emmabuntüs DE6 1.03 erhöht Barrierefreiheit
Die Distribution Emmabuntüs soll älteren Computern neues Leben einhauchen und kommt vor allem in afrikanischen Ländern zum Einsatz. Ihre neue Version 1.03 verbessert mit zwei Maßnahmen die Barrierefreiheit.
Per Druck auf [F12] oder die rechte [Strg]-Taste öffnet sich das sogeannnte Easy-Menü, das einen schnellen und direkten Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen zur Barrierefreiheit gewährt. Viele Punkte lassen sich mit einem weiteren Tastendruck aufrufen, was längere Tipparbeit und eine Mausbedienung vermeidet. Das Menü soll zudem allen entgegenkommen, die den Screenreader Orca nutzen.
Neu an Bord ist der Easy Reader TTS, über den die Distribution Dokumente vorliest. Seine Dienste offeriert er über den Dateimanager Caja: Per [F7] oder [F8] liest beziehungsweise extrahiert Caja zunächst die Inhalte eines Dokuments. Der Dateimanager kann dabei sogar die in Bildern enthaltenen Informationen herauslösen. Diese Daten liest dann der Easy Reader TTS per Text-To-Speech-Umwandlung vor.
Das nützliche Tool entstand im Rahmen des französischen ACIAH-Linux-Projekts, das sich für eine barrierefreie Nutzung von Computern engagiert. Die in diesem Rahmen geschaffenen Konzepte und Skripte haben die Emmabuntüs-Entwickler für ihre Distribution adaptiert.
Emmabuntüs existierte ursprünglich in verschiedenen Varianten, von denen mittlerweile nur noch die Debian Edition (DE) übrig geblieben ist. In dessen sechster Auflage dient aktuell Debian 13.7 als Basis. Ebenfalls aufgefrischt haben die Entwickler ein paar Anwendungsprogramme – im Einzelnen: Thunderbird 140.16.0esr, Thunderbird 140.16.0esr, Ventoy 1.1.17, Turboprint 3.01-1 und CTparental 5.3.10-1.
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