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Rectangle 2.0 für macOS: Großes Update bringt neues UI und neue Fenster-Aktionen
von Carsten Knobloch
1. Okt. 2026 |
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Das quelloffene Fenster-Management-Tool Rectangle für den Mac hat mit Version 2.0 einen größeren Sprung hingelegt. Direkt im Anschluss wurden mit den Versionen 2.0.1 und 2.0.2 noch ein paar kleinere Fehlerkorrekturen nachgereicht. Im Mittelpunkt der neuen Hauptversion steht laut Entwickler eine modernisierte Benutzeroberfläche, die trotz zahlreicher neuer Funktionen weiterhin auf eine einfache Bedienung ausgelegt ist. Sollte man mit klarkommen, denke ich. Habe das damals oft und gern genutzt, bin mittlerweile aber auf Tools umgestiegen, die mehr unter einer Haube bieten.
Rectangle 2.0 bringt eine ganze Reihe neuer Optionen mit, um Fenster auf dem Bildschirm anzuordnen. Neu dabei sind Aktionen, um Displays gezielt in Reihen oder Spalten aufzuteilen und diese durch ausgewogene Raster zu schalten. Zudem gibt es Tastaturnavigation für den Umschalter gestapelter Fenster (stacked-window switcher).
Auch beim Verhalten der Fensterverwaltung gibt es praktische Detailverbesserungen:
- Optionale Einrast-Animationen (Snapping) und eine weichgezeichnete Vorschau (Footprint Blur).
- Halbe Fenster-Aktionen können optional die Größe auf der anderen Achse beibehalten.
- Wiederholtes Maximieren stellt auf Wunsch die vorherige Fenstergröße und Position wieder her.
- Beim Verschieben von Fenstern auf ein anderes Display kann die relative Position beibehalten werden.
- Dock-Abstände und Fensteranpassungen wurden für verschiedene Szenarien korrigiert.
- Leicht angepasstes App-Icon für neuere macOS-Versionen.
Direkt nach dem großen 2.0-Release schob Entwickler Ryan Hanson zügig Updates nach. Version 2.0.1 behebt Abstürze unter macOS 15 sowie ein Darstellungsproblem in der Kurzbefehle-Übersicht. Version 2.0.2 behebt zudem einen Absturz, der auftreten konnte, wenn der Unschärfe-Effekt bei der Fenstervorschau auf bestimmten macOS-Versionen aktiviert war.
Rectangle ist Open Source und lässt sich kostenlos über GitHub laden oder über Homebrew installieren. Wer den Entwickler unterstützen möchte, kann auch zur kostenpflichtigen Pro-Variante greifen.
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