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Claude Code bekommt Mods: Eigene Erweiterungen für das Terminal-Tool
von Oliver Posselt
2. Okt. 2026 |
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Claude Code, der KI-Programmierassistent von Anthropic, unterstützt jetzt sogenannte Mods. Das sind kleine JavaScript- oder TypeScript-Module, die in einer laufenden Sitzung mitlaufen, jedes Ereignis sehen und das Verhalten von Claude Code ändern oder eine eigene Oberfläche einblenden können. Voraussetzung ist Claude Code 2.1.287 oder neuer. Mods sind standardmäßig aktiv, man muss nichts einschalten.
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Technisch sind Mods Hooks, die in Plugins verpackt werden. Ein Mod besteht aus einem normalen Plugin-Ordner mit Manifest, einer hooks.json und genau einem Modul. Das Modul läuft in einer eigenen Sandbox, alles nach außen geht über eine API namens $. Ein Hook kann ein Ereignis nur beobachten, verändern oder selbst beantworten, etwa einen Tool-Aufruf ablehnen. Anders als die bisherigen Hooks in den Einstellungen, die pro Ereignis einen Shell-Befehl starten, bleibt ein Mod in der Sitzung geladen. Er kann den Zustand halten, Panels öffnen, Slash-Befehle registrieren und die Oberfläche beeinflussen.
Als Beispiel nennt Addy Osmani in seiner Anleitung vom 1. Oktober 2026 „Token Weather“: rund 80 Zeilen Code, die über dem Prompt anzeigen, wie voll das Kontextfenster ist. Man kann das Mod auch einfach von Claude Code selbst schreiben lassen. Änderungen laden sich dabei sofort neu.
Wie das Ganze funktioniert, könnt ihr euch direkt bei Anthropics Support-Seite anschauen.
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