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Speicherkrise - »Es wird nie mehr wie früher«: Einer der größten PC-Hersteller der Welt spricht aus, was niemand mehr hören will
In den nächsten Jahren soll es keine Entlastung bei den Speicherpreisen geben. (Bild: ASRock und Corsair)
Wer gehofft hatte, seinen Gaming-PC bald wieder zu vernünftigen Preisen aufrüsten zu können, muss jetzt ganz stark sein.
Wie das Technik-Portal ComputerBase berichtet, hat der US-Speicherriese Micron im Rahmen seiner jüngsten Quartalszahlen eine düstere Prognose für den gesamten Hardware-Markt abgegeben: Weil die explodierende Nachfrage nach Arbeitsspeicher und SSDs die Produktionskapazitäten auf Jahre hinaus belastet, soll sich die aktuelle Speicherkrise in den nächsten beiden Jahren noch weiter verschärfen.
Von der Entwicklung seien nicht mehr nur Spieler betroffen, sondern auch Millionen Smartphone-Käufer.
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Hinter den Kulissen der Tech-Branche spielt sich derzeit ein regelrechter Wettlauf um verbleibende Speichermodule, Grafikkarten und SSDs ab.
Eigenen Angaben zufolge konnte Micron zahlreiche langfristige Abschlüsse erzielen, die dem Hersteller schon heute weite Teile der künftigen Einnahmen garantieren.
Laut Micron wird das Verhältnis von Angebot und Nachfrage in den Kalenderjahren 2027 und 2028 daher noch deutlich angespannter ausfallen als im ohnehin schon schwierigen Jahr 2026.
Besonders bitter: Selbst mit bereits geplanten neuen DRAM-Fertigungsanlagen sieht der Hersteller aktuell keinen Zeitpunkt, an dem Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht finden. Jede neu geschaffene Kapazität verpuffe sofort durch den weiter ausufernden Bedarf.
Für PC-Spieler und Laptop-Käufer sind die Folgen dieser Entwicklung längst im Alltag angekommen. Um die extremen Aufpreise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher aufzufangen, greifen viele Hersteller zu einer ungeliebten Maßnahme: Sie bringen vermehrt Geräte mit deutlich weniger RAM und kleineren SSDs auf den Markt.