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Montag: VW-Partner für autonomes Fahren, Fertiger-Druck auf Notebook-Anbieter
Wayve als neuer VW-Partner + Quantas Kostendruck auf HP + Kritik an Bahnticket-Apps + Festnahmen nach Cyberangriff auf FBI + KI-Coding-Agent PI überarbeitet
Das britische Start-up Wayve hat sich VWs Zuschlag für autonome Fahrtechnologien gesichert. Es stach Nvidia aus und kooperiert auch mit Mercedes. VW ließ sich von kluger Wayve-Fahrweise im Londoner Stadtverkehr überzeugen. Derweil wollte HP die bei einem Auftragsfertiger anfallenden höheren Komponentenkosten für Notebooks nicht mittragen. Quanta hatte die Produktion für HP deshalb kurz eingestellt, um Druck zu erhöhen, heißt es. HP lenkte daraufhin ein. In Deutschland knickt das Verkehrsministerium gegenüber der Deutschen Bahn ein. DB Navigator und bahn.de bleiben bei DB Fernverkehr – zum Nachteil von Kunden und Konkurrenten. Das monieren private Bahnanbieter – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der VW-Konzern versucht beim autonomen Fahren aufzuholen. Nach der Trennung von Bosch als Technologiepartner soll dabei jetzt Wayve helfen, ein KI-Startup aus London. Die Briten behaupteten sich bei von VW in der Metropole ausgerichteten Testfahrten gegen mehrere Mitbewerber, auch gegen Nvidia. In London buhlten neben Wayve und Nvidia noch mehrere andere Unternehmen darum, die Fahrassistenzsysteme der VW-Marken mit denen von Tesla oder Mercedes konkurrenzfähig zu machen. Besonders überzeugt haben soll Wayve auf einer Fahrt durch den Londoner Stadtverkehr. So soll ein Audi A6 e-Tron mit der Wayve-Software selbstständig erkannt haben, dass der Fahrer eines entgegenkommenden Autos per Lichthupe ihm freiwillig Vorfahrt gibt und dann autonom in eine Parklücke gefahren sein: Für autonomes Fahren arbeitet VW mit Wayve statt mit Nvidia.
PC-Hersteller lassen Notebooks bekanntlich überwiegend von Auftragsfertigern in Asien produzieren. Im September soll eine solche Geschäftsbeziehung im Streit um höhere Kosten für Komponenten kurzzeitig eskaliert sein. In Taiwan wird berichtet, dass Zulieferer Quanta die Produktion von HP-Notebooks gestoppt hat, da HP die gestiegenen Kosten nicht mittragen wollte. Dieser Schritt ist bemerkenswert, da HP als der größte Kunde des taiwanischen Laptop-Produzenten gilt. Erst nach einer Woche und persönlichem HP-Besuch vor Ort soll Quanta die Laptop-Fertigung für HP wieder aufgenommen haben. Einzelheiten zu den Ergebnissen der Gespräche zwischen HP und Quanta sind bislang nicht bekannt. Aber die Produktion der HP-Notebooks läuft wieder, so ein Bericht: Laptop-Fertiger hatte HP-Produktion wegen Kostenstreit kurz angehalten.
Die Digitalisierung des Fahrkartenverkaufs im deutschen Eisenbahnverkehr war von Anfang an durch eine Schieflage geprägt. Als der Markt auf der Schiene schrittweise für private Wettbewerber geöffnet wurde, steckte der digitale Vertrieb noch in den Kinderschuhen. Der Staatskonzern Deutsche Bahn konnte seine Marktmacht nutzen, um weitgehend unbehelligt und teils mit öffentlichen Mitteln dominierende digitale Kanäle aufzubauen. Das Internetportal bahn.de und die App DB Navigator entwickelten sich mit der Zeit zu den Anlaufstellen für Millionen von Fahrgästen. Eigentlich sollte die Verantwortung der gemeinwohlorientierten Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO AG übertragen werden, doch bislang tut sich nichts. Das kritisieren private Bahnanbieter scharf. Stattdessen soll mit „DB Info“ neben dem Navigator eine zusätzliche App etabliert werden: Tickets für die Bahn – DB Navigator oder DB Info?
Nach dem Einbruch in das Jobportal der US-Bundespolizei FBI und dem Ausleiten von zahlreichen Datensätzen zu FBI-Agenten gibt es eine weitere Festnahme. In dieser Woche wurde ein Verdächtiger in Jordanien festgenommen. Er soll unter dem Pseudonym „Rey“ für ShinyHunters aktiv gewesen sein und mit den Behörden kooperieren. Bereits Anfang dieser Woche gab es eine Festnahme eines anderen Mitglieds der Bande in den Niederlanden. Das FBI wollte dies nicht direkt bestätigen, gab aber an, dass es in dem Fall schon mehrere Festnahmen gegeben habe. Die Beh